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Politiker loben Pläne zur Neuen Mitte

Garbsen Politiker loben Pläne zur Neuen Mitte

Politiker aller Fraktionen loben die Pläne für Garbsens Neue Mitte. Sie sind früh an den Planungen beteiligt worden und gehen davon aus, dass das Zentrum deutlich aufgewertet wird. Außerdem soll mit neuen Geschäften die Kaufkraft der Garbsener in der eigenen Stadt gehalten werden.

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Bürgermeister Christian Grahl stellt die Pläne für die Neue Mitte vor. Unter den Gästen sind Vertreter aller Ratsfraktionen - sie sitzen seit vielen Monaten in der ersten Reihe der nicht-öffentlichen Gespräche zwischen Investoren und Stadtverwaltung.

Quelle: Gerko Naumann

Garbsen-Mitte. Bislang lassen viele Garbsener viel Geld in Nachbarkommunen wie Langenhagen, Wunstorf, Neustadt und vor allem Hannover. Davon ist der SPD-Fraktionsvorsitzende Karsten Vogel überzeugt. Und auch davon, dass das bald nicht mehr nötig sein wird, wenn am Rathausplatz ein neues Handelszentrum gebaut wird. "Es muss doch im Interesse aller sein, dass die Menschen ihr Geld hier ausgeben und dass sich die Stadt weiterentwickelt", sagt Vogel. Auch ansonsten trage die SPD die Vorschläge der Stadt und der Planer "voll mit".

Das ist ein neuer Ton aus der SPD: Die Ratsfraktion hatte zwar immer für eine lebendige Mitte geworben und alle Beschlüsse mitgetragen. Gegenüber den Plänen von Sonae Sierra für die Neue Mitte blieb Garbsens SPD aber immer kritisch distanziert. Davon ist jetzt bei Gesprächen über die Röther-Gerlach-Ideen nichts spürbar.

Heinrich Dannenbrink von der CDU verspricht sich vom Ausbau der Mitte vor allem mehr attraktiven Wohnraum für junge Leute. "Ich finde es gut, dass es auch günstigen Wohnraum geben soll, das ist wichtig für Studenten", sagte er. Auch die Zusammenarbeit mit dem Textilunternehmen Modepark Röther halte er für sinnvoll, weil deren Betreiber bereit seien, für die Umsetzung "eigenes Geld in die Hand zu nehmen" und ihre Objekte langfristig in eigener Hand zu halten.

Die Röther-Zentrale in Schwäbisch Hall hatten sich viele Garbsener Politiker im Vorfeld angesehen, so auch Darius Pilarski von den Grünen. "Wir sind seit einem Jahr an den Vorgesprächen beteiligt, das macht die Entscheidung einfacher", sagt er. Vom vorgelegten Konzept sei seine Partei überzeugt, insbesondere von der offenen Bauweise des neuen Quartiers.

Fast euphorisch bezeichnete Andreas Koch (Unabhängige) das Vorhaben Neue Mitte als "ganz großes Kino". Ihm gefalle die moderne Bauweise. "Hier wird auch nach 20 Uhr noch einiges los sein, weil es entsprechende Gastronomie gibt", sagte er.

Auch Frank Struß von der FDP findet "die Pläne super". Gedanken macht er sich allerdings über die künftige Parksituation. "Am besten wäre eine unterirdische Tiefgarage, damit nicht überall Autos stehen", sagte Struß. Dann, so der FDP-Politiker, könnten auf dem Platz auch mehr Bäume gepflanzt werden.

"Die Neue Mitte wird Garbsen aufwerten", davon ist Manfred Kammler (AfD) überzeugt. Die attraktive Wohnlage zwischen Berenbosteler See und Handelszentrum sei eine optimale Mischung. In der Planung vermisst er bisher lediglich den Punkt E-Mobilität. "Ich wünsche mir eine Ladestation für Elektroautos auf dem Gelände", sagt Kammler. Das allerdings ist ein Aspekt, der erst sehr viel später eine Rolle spielen wird.

Von Gerko Naumann

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