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Politik investiert in die Grundschulen

Garbsen Politik investiert in die Grundschulen

Der neu zusammengesetzte Schulausschuss der Stadt Garbsen hat die Weichen für die Zukunft von zwei Grundschulen gestellt. In Stelingen soll ein Teil der Einrichtung neu gebaut werden, in Havelse erweitert. Gleichzeitig legten sich die Politiker einstimmig auf drei neue Schulleiterinnen fest.

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Zum Mittagessen müssen die Kinder der Grundschule Stelingen demnächst nicht mehr in das Feuerwehrgebäude (hinten) gehen.

Quelle: Archiv

Stelingen/Havelse. Der Mitglieder des Schulausschusses haben einstimmig grünes Licht für die Neubaupläne der Grundschule in Stelingen gegeben. Björn Tegtmeier (CDU/FDP-Gruppe) wies erneut auf die offensichtlichen Platzprobleme in der Ganztagsschule hin. "Stelingen braucht eine neue Schule", betonte er und schloss sich der Hoffnung des Berenbosteler Ortsbürgermeisters Werner Baemann an, dass der 5 Millionen Euro teure Neubau bis 2019 fertig sei. Auch Wilfried Aick (SPD) zeigte sich von den Plänen überzeugt, den Altbau zu sanieren und den Rest der Schule abzureißen. "Das wird ein sehr schönes Gebäude, da wird das lernen Spaß machen", sagte er.

Einig waren sich die Schulpolitiker auch darüber, dass die Grundschule Havelse erweitert werden soll - auch hier herrscht Platznot. Zunächst wird kurzfristig ein PC-Raum zu einem weiteren Klassenraum umfunktioniert. Da der Raum allerdings an die Aula grenzt, in der Musikunterricht abgehalten wird, muss beim Schallschutz nachgerüstet werden. Das kostet etwa 40.000 Euro. Langfristig gibt die Stadt rund 2,4 Millionen für die Erweiterung der Schule aus. Neben dem Haupteingang wird ein Mensatrakt entstehen. Für das Obergeschoss sind neue Klassen- und Lehrerzimmer sowie ein Aufzug vorgesehen. Während der Bauzeit sollen die Schüler in Container umziehen, sie kosten etwa 195.000 Euro.  

In Meyenfeld wird es dagegen auf absehbare Zeit keine Planungen für eine neue Grundschule geben. Darauf einigten sich die Mitglieder des Ausschusses einstimmig. Damit folgten sie dem Votum des Ortsrates Horst, der befürchtet hatte, dass die Schülerzahlen am Standort in Horst sinken würden.

Neue Leiterinnen für drei Grundschulen

Entscheidungen über das Personal in den Grundschulen gehören ebenfalls zu den Aufgaben der Schulpolitiker in Garbsen. Und so stimmten sie über über drei Schulleiterinnen ab, die die Landesschulbehörde vorgeschlagen hat. Alle drei Bewerberinnen wurden einstimmig angenommen. Im einzelnen sind das: Bettina Reuter für die Grundschule Stelingen, Hilke Bertram für die Grundschule Osterberg und Anja Hellwig für die Grundschule Garbsen-Mitte. Wilfried Aick von der SPD war froh darüber, dass es noch Menschen gibt, die sich auf die Leiterstellen beworben haben. Dem schloss sich sich Björn Tegtmeier im Namen der CDU/FDP-Gruppe an: "Wir danken ihnen für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen", sagte er.

Von Gerko Naumann

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