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Politiker wollen Radweg zwischen Heitlingen und Stelingen durchsetzen

Streckennetz Politiker wollen Radweg zwischen Heitlingen und Stelingen durchsetzen

Geht es nach einem Gutachten, ist die Radwegverbindung zwischen Heitlingen und Stelingen nicht wichtig. Auf der Prioritätenliste der Region Hannover ist die Strecke schon gar nicht mehr enthalten. Doch Garbsener Politiker wollen das Projekt mit allen Mitteln durchsetzen.

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Garbsener Politiker machen sich für eine Radwegverbindung zwischen Heitlingen und Stelingen stark.

Garbsen. Die gewünschte Radwegeverbindung zwischen Heitlingen und Stelingen droht bei der Region ins Hintertreffen zu geraten: In der neuen Prioritätenliste für den Ausbau des Radwegenetzes ist die Strecke nicht mehr enthalten. Das heißt, dass sie in den nächsten zehn Jahren nicht gebaut wird – wenn die Liste so bleibt.

Denn bei dem Gutachten, das in der nächsten Woche im Verkehrsausschuss der Region vorgestellt wird, handelt es sich nur um eine Empfehlung. Das letzte Wort hat die Politik. Und die hat am Dienstag schon deutlich gemacht, dass sie das Projekt nicht abschreibt. „Ich kann nicht verstehen, warum die Strecke herausgefallen ist. Ich werde dafür kämpfen, dass sie nachgetragen wird“, sagte der Garbsener Regionsabgeordnete Frank Muhlert (SPD). Sein CDU-Kollege Eberhard Wicke erinnerte daran, dass seine Fraktion schon 2010 einen Antrag angekündigt hatte, Heitlingen–Stelingen in die oberste Kategorie einzustufen – der soll nun auch kommen. Auch für ihn kam die jüngste Kategorisierung überraschend.

Es gibt zwei Kategorien für den Ausbau

Die Lücken im Netz sind in zwei Kategorien eingeteilt: Die erste Gruppe könnte bei gleichbleibendem Investitionsvolumen in den nächsten fünf Jahren gebaut werden, die zweite in den fünf Jahren danach. Zugrunde liegen Kriterien wie Verkehrsmengen und Unfallzahlen. Daraus ergibt sich, dass in den nächsten fünf Jahren zum Beispiel Radwege zwischen Frielingen und Otternhagen sowie an der K 347 in Mardorf und an der K 335 vom Dammkrug bis zur Neustädter Kernstadt gebaut werden sollen.

Aus Wunstorf stehen mehrere Radwege außerorts in der zweiten Priorität, der längste Radweg soll entlang der K 344 das Gewerbegebiet an der Albert-Einstein-Straße mit der L 392 nach Kolenfeld verbinden. Außerdem soll ein Weg am Frachtweg zwischen Klein Heidorn und Neustädter Straße geschaffen werden und bei Großenheidorn der vorzeitigendende Radweg an der K 332 aus Richtung Poggenhagen an die K 331 aus Klein Heidorn angebunden werden.

Des Weiteren werden eine ganze Reihe von Vorhaben in Neustadt, Wunstorf, Garbsen und Seelze vorgeschlagen, um innerorts das Radwegenetz zu verbinden.

Sven Sokoll

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