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Bettel-Kolonne in Altgarbsen und Lohnde

Garbsen Bettel-Kolonne in Altgarbsen und Lohnde

Die Polizei hat am Mittwoch mehrere Mitglieder einer rumänischen Bettel-Gruppe aus der Stadt geschickt.

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Die Polizei beobachtet derzeit eine Bettler-Kolonne in Altgarbsen.

Quelle: Symbolbild

Altgarbsen. Die Rumänen - Männer, Frauen und Kinder - sollen in Altgarbsen gegen 11.30 Uhr an einem Kiosk an der Alten Ricklinger Straße aus einem Bus gestiegen sein. Danach, schreiben mehrere Altgarbsener auf Facebook, haben sich die Fahrgäste verteilt Richtung altes Dorf, Calenberger-, Lübecker-, Konrad-Adenauer- und Hansastraße. Die Polizei war vor Ort, hat beobachtet, kontrolliert und mehrere Platzverweise ausgesprochen. Die kontrollierten und registrierten Personen dürfen sich in Garbsen nicht mehr aufhalten.

Das ist kein Einzelfall. Kolonnen dieser Art sind in den vergangenen Wochen in Berenbostel, Garbsen-Mitte und Schloß Ricklingen gesehen worden, am Mittwoch außerdem in Lohnde und Wunstorf. In Berenbostel "stand eine Frau mit einem Zettel in der Hand vor der Tür und fiel auf die Knie. Auf dem Zettel stand irgendwas mit 'Haus verloren durch Hochwasser in Rumänien'", schreibt eine Frau aus Berenbostel. In Altgarbsen gaben Mitglieder der Kolonne an, ihr Haus verloren zu haben.

Die Polizei warnt, sie hat aber kaum eine Handhabe, solange die Leute nur klingeln, bitten und wieder gehen. Polizisten haben einen Teil der Busgesellschaft kontrolliert. Keiner der Kontrollierten sei durch Straftaten aufgefallen, sagte ein Polizeisprecher. Das Betteln an Haustüren sei erlaubt. Die Polizei bewertet aber das Betteln mit angeblichen Schicksalsgeschichten auf Zetteln als aggressiv. Bei einer solchen Einschätzung darf sie Platzverweise aussprechen.

Einzelne Altgarbsener fühlten sich durch das mehrfache Sturmklingen belästigt. Andere fühlten sich ausgenutzt: "Ich finde das unmöglich. Solche Menschen nutzen Gutmütigkeit schamlos aus und die Leute, die wirklich Hilfe brauchen, gucken dumm aus der Wäsche, wenn niemand mehr helfen will, weil die Leute schon verkaspert wurden", schreibt eine Garbsenerin auf Facebook.

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Von Redakteur Markus Holz

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