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Polizei verstärkt Präsenz vor Hauptschule in Garbsen

Gewalt und Straftaten Polizei verstärkt Präsenz vor Hauptschule in Garbsen

Schlägereien, Erpressungen und Mobbing: Die Hauptschule Nikolaus Kopernikus in Garbsen bei Hannoverist wegen Gewaltdelikten in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Seit dem Hilferuf des Direktors verstärkt die Polizei ihre Präsenz vor der Schule.

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Unterricht unter Polizeischutz an Hauptschule in Garbsen

Die Polizei ist jetzt verstärkt vor der Hausptschule Nikolaus Kopernikus auf Streife.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Garbsen. Die Polizei hat ihre Präsenz vor einer Problem-Hauptschule in Garbsen bei Hannover seit Freitag verstärkt. Neue kriminelle Zwischenfälle gab es aber nicht, sagte Polizeisprecher Stefan Wittke.

An der Schule war es in der Vergangenheit wiederholt zu Schlägereien, Erpressung und Mobbing unter Schülern gekommen. Schule, Stadt und Polizei hatten sich am Donnerstag zu einer Krisensitzung getroffen, weil der Direktor Polizeischutz gefordert hatte. „Wir sind jetzt verstärkt morgens, mittags und zu den Pausenzeiten mit Streifen vor der Schule unterwegs“, sagte der Polizeisprecher.

Das Kultusministerium in Hannover wertete den Vorfall als schlimm, aber als Einzelfall. Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) werde die Schule in Kürze besuchen, sagte seine Sprecherin. Aus Sicht des Ministeriums hätten alle Beteiligten die richtigen Maßnahmen ergriffen.

Anzahl der Straftaten sind kein Sonderfall

Nach Angaben der Polizei ist die Kopernikus-Hauptschule in Garbsen allerdings bei der bloßen Anzahl der Straftaten durchaus kein Sonderfall. „Es gibt Schulen mit einer größeren Straftatendichte. An den Zahlen allein können und wollen wir die Bewertung der Situation aber nicht festmachen. Das subjektive Sicherheitsempfinden ist sehr, sehr ernst zu nehmen“, sagte Polizeisprecher Wittke.

Nach seinen Worten war es an der Schule in den vergangenen zweieinhalb Jahren zu insgesamt 17 polizeilich registrierten Straftaten gekommen, darunter sechs Mal zu Körperverletzung. „Es gibt aber auch bestimmt viel, was polizeilich nicht erfasst wurde.“

dpa

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