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Post bestätigt Zustellprobleme

Garbsen Post bestätigt Zustellprobleme

Deutsche Post und DHL haben in Garbsen Probleme, ihrem Anspruch und dem der Kunden gerecht zu werden: Sendungen sind in einigen Bereichen verspätet zugestellt worden, manchmal auch falsch. Die Post spricht von Umstellungsschwierigkeiten, Personalwechsel und einem hohen Krankenstand.

Garbsen. Briefe sollen zehn Tage und länger unterwegs gewesen sein; Kunden schreiben auf Facebook und Mitteilungen an die Redaktion, sie erhielten nur einmal pro Woche Post, dann aber in Mengen; Pakete, die laut Sendungsverfolgung zugestellt werden sollten, blieben aus, weil sie falsch vorsortiert wurden. Beschwerden dieser Art kommen aus Horst und Schloß Ricklingen, Berenbostel, Osterwald und Garbsen-Mitte. Kritisiert wird außerdem die Unkenntnis von Mitarbeitern im telefonischen Kundenservice der Post.

Die Post streitet nicht ab, in den vergangenen Wochen speziell in Garbsen Probleme gehabt zu haben. Sie hatte im Sommer den neuen Stützpunkt in Osterwald eröffnet. Und sie hat Arbeitsabläufe geändert: In den 40 Zustellbezirken sind Postboten jetzt für Pst und DHL, für Briefe und Pakete zuständig, davor waren sie das in neun Bezirken. "Die Bezirke sind neu aufgeteilt worden, mancher Zusteller ist noch ortsunkundig", sagt Postsprecher Jens-Uwe Hogardt.

"Speziell in Garbsen war der Krankenstand sehr hoch, außerdem sind Mitarbeiter gegangen, neue mussten eingearbeitet werden, die auch wieder gegangen sind – wir werden unserem Anspruch nicht gerecht, aber die Lage hat sich stabilisiert", sagt Hogardt. Er bestätigt, dass Zusteller nach der tariflichen Arbeitszeit von 7,7 Stunden pro Tag, bei Überstunden maximal zehn Stunden, ihre Tour abbrechen. "Sie sollen am nächsten Tag dort anfangen, wo die Post am Vortag nicht zugestellt wurde, aber das hat nicht reibungslos geklappt", sagt Hogardt. Hinzu komme, dass das Postaufkommen in Garbsen im Moment deutlich höher sei, als prognostiziert. "Das erschwert die Situation, aber wir sind dran, das zu lösen."

Die Post hatte vor Jahren den hohen Anspruch an sich, einen heute eingeworfenenen Brief am übernächsten Tag zuzustellen - egal wo. "E+1" hieß das im Postjargon, Einlieferungstag plus ein Transporttag. Davon ist sie abgerückt. "Wir geben keine Garantie, dass eine Sendung innerhalb von zwei Tagen zugestellt wird", sagt Hogardt. Wer wichtige Sendungen verschicken will, Dokumente wie Kfz-Briefe etwa oder Eintrittskarten, dem rät Hogarth ohnehin, den versicherten Expressversand zu nutzen.

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Von Redakteur Markus Holz

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