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Die Post zieht um

Garbsen Die Post zieht um

Ende Juli verlassen die DHL-Zusteller ihr Logistikzentrum am Antareshof, Auf der Horst. DHL lässt an der Molkereistraße in Osterwald ein neues Zentrum bauen.

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Aus ihrem Stammsitz am Antareshof zieht die DHL im Juli aus. Der Eigentümer Union Boden will die Immobilie verkaufen. Der neue Zustellstützpunkt entsteht derzeit an der Molkereistraße in Osterwald.

Quelle: Markus Holz

Garbsen. DHL hat die Entscheidung schon vor zwei Jahren getroffen, nur wenige wussten davon. Im September 2014 ist der Mietvertrag für den Zustellstützpunkt am Antareshof gekündigt worden. Das Gebäude gehört der Union Boden in Hannover.

Die zweistöckige Immobilie auf einem der Filetgrundstücke im Stadtteil Auf der Horst entspricht nicht mehr den Wünschen der Zusteller und den Betriebsabläufen. Die Packkammer für Pakete ist zu klein. Viele Kisten müssen geschleppt werden. Das Beladen der Fahrzeuge ist wenig ergonomisch. Briefpost muss nach oben und nach dem Sortieren wieder heruntergetragen werden. Einige Gründe, warum DHL gekündigt hat.

Das neue Zentrum entsteht an der Molkereistraße. 6700 Quadratmeter hat ein Investor im neuen Gewerbegebiet gekauft und baut für DHL eine eingeschossige lange Stahlträgerhalle, 1400 Quadratmeter groß. Das Grundgerüst steht. Ende Juli, Anfang August soll sie betriebsbereit sein. 

45 Mitarbeiter für 35 Zustellbezirke sollen dort unter besseren Bedingungen arbeiten können, als am Antareshof. Allein das Beladen der Fahrzeuge an den überdachten Rampen werde eine deutliche Verbesserung bringen, sagt Pressesprecher Jens-Uwe Hogarth.

Das neue Gewerbegebiet

Das neue Gewerbegebiet an der Molkereistraße ist 23.800 Quadratmeter groß. Für weitere Grundstücke gebe es Anfragen, sagt Stadtsprecher Benjamin Irvin, ohne Namen nennen zu dürfen. "Der Bedarf ist da, es wird kein Problem, das neue Gewerbegebiet zu füllen", sagt Irvin. Im Juni entscheidet der zuständige Fachausschuss für Gewerbeflächen über weitere Verkäufe.

Mehr Gewerbe heißt auch mehr Verkehr auf der Molkereistraße und an der Kreuzung zur B6. Die Stadt hat beim Entwurf des Gewerbegebietes die zusätzliche Belastung der Straßen berechnet und sieht keinerlei Probleme. Die Politik wird das kritisch begleiten: Am Koppelknechtsdamm soll ein sehr viel größeres Gewerbegebiet entstehen. Ein Teil des Verkehrs wird über die Molkereistraße fließen. Das Logistikunternehmen Haase nimmt in wenigen Monaten das neue Zentrallager für Haushaltsgeräte in Betrieb. Auch das bringt zusätzliche Lastwagen auf die Molkereistraße. 

Für den Verkehr ins Gewerbegebiet lässt die Stadt auf der Fahrbahn von der B6 Richtung Osterwald einen Linksabbieger bauen, damit sich auf der Molkereistraße so wenige Fahrzeuge wie möglich stauen. Baustraßen und der Linksabbieger sowie die Entwässerung für das gesamte neue Gewerbegebiet sollen Mitte Juni fertig sein.

Die alte Post

Die Union Boden möchte sich von der Immobilie trennen. "Es ist das einzige Gebäude in unserem Bestand außerhalb Hannovers, wir werden dort nicht mehr investieren", sagt Geschäftsführer Karsten Klaus. Sollte sich kein Käufer finden, werde Union Boden das Gebäude zu vermieten versuchen. "Es ist ein solides Gebäude, innen vielfach nutzbar", sagt Klaus. Er wirkt  zuversichtlich, Interessenten zu finden. Union Boden und Stadt Garbsen stehen seit September 2014 in Kontakt. Beide haben den Rahmen abgesteckt, in dem sich ein neuer Nutzer - Mieter oder Käufer - bewegen darf. Einzelhandel ist dort ausgeschlossen.

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Von Redakteur Markus Holz

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