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Professor, Stadt und Firmen informieren über Folgen der neuen Bevölkerungsstruktur

Wirtschaftsgespräch Professor, Stadt und Firmen informieren über Folgen der neuen Bevölkerungsstruktur

Einige Firmen wird der demografische Wandel ins Wanken bringen. Andere ziehen schon heute ihren Nutzen aus der massiven Veränderung. Die Wirtschaftsförderer Jürgen Stoffregen und Bernd Fünfkirchler hatten für Donnerstagabend zum Wirtschaftsgespräch über dieses Thema geladen.

Garbsen. „Wir werden weniger, wir werden älter, wir werden bunter“, sagte Professor Peter von Mitschke-Collande von der Universität Hannover und brachte das komplexe Thema auf einen klaren Nenner. Weniger heißt: Weniger junge Menschen und Kunden, weniger Arbeitskräfte. 1995 lebten noch 15.000 Menschen zwischen 20 und 35 Jahren in Garbsen, 2009 waren es 9900. Der Wandel ist längst da. „Er birgt Risiken und Chancen“, sagte von Mitschke-Collande. Wer als Firma auf das Kapital Mensch angewiesen ist, muss umdenken, sich für Migranten, Frauen ohne Job und Rentner öffnen. In diesen Gruppen sieht von Mitschke-Collande gesellschaftliche Reserven und fühlt sich bestätigt im Garbsener Unternehmen Habekost und Fichtner, ein Allround-Dienstleister mit 600 Beschäftigten.

Die Firma geht gezielt auch auf Rentner, auf Jobber und geringer Qualifizierte zu, bietet Einstiegshilfen, spendiert Physiotherapiestunden, entwickelt extrem flexible Arbeitszeitmodelle und bleibt trotzdem konkurrenzfähig.

Peter Kalkofen, Betreiber des Edeka-Marktes Berenbostel, verändert das Profil seines Sortimentes mit der Kundschaft. „Wir spezialisieren uns nicht auf die Älteren, das vergrault die Jüngeren – wir differenzieren unser Angebot“, sagte Kalkofen.

Markus Holz

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