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Stadteigene Streetworker statt "Projekt X"?

Garbsen Stadteigene Streetworker statt "Projekt X"?

Die Arbeit der "Gruppe Jugendhilfe" mit auffälligen Jugendlichen im Stadtteil Auf der Horst ist eine Erfolgsgeschichte. Mit der punktuellen Ausweitung ihres "Projekt X" auf die Siedlung Kronsberg in Berenbostel stoßen die Streetworker jedoch inzwischen an ihre personelle Grenzen. Im Sozialausschuss regte die Jugendhilfe deshalb eine Aufstockung an.

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Der "Verein Jugendhilfe" wünscht sich für sein "Projekt X" mehr Personal.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Letztlich soll der Erfolg des Projektes Auf der Horst durch die Aktivitäten in Berenbostel nicht gefährdet werden. "Wenn wir eine Nachhaltigkeit der Arbeit erhalten werden soll, müssen wir mit mehr Personal arbeiten", legte sich Jugendhilfe-Geschäftsführer Detlev Beaury im Ausschuss fest.

Basierend auf einen Antrag der SPD beschloss das Gremium, dass bis zu den Haushaltsberatungen für 2018 ein Konzept erstellt werden soll, das "eine weitere präventiven Arbeit mit auffälligen Jugendlichen sicherstellt". Das könnte dann auch eine personelle Aufstockung der Streetworker beinhalten. Die allgemeine Meinung der Ausschussmitglieder über die Arbeit der "Gruppe Jugendhilfe", die Ende nächsten Jahres ausläuft, brachte Franz Genegel während der Sitzung auf den Punkt: "Die Kosten haben sich rentiert. Der Erfolg von ,Projekt X' ist mit Händen zu greifen", sagte der CDU-Politiker. Auch seitens der Polizei gibt es aus den beiden Problemstadtteilen derzeit nichts Negatives zu berichten.

Dennoch geht der Beschluss aus Sicht der SPD-Fraktion nicht weit genug. Der Fraktionsvorsitzende Karsten Vogel verweist auf Bestrebungen seiner Partei aus der Zeit vor "Projekt X", stadteigene Streetworker einzusetzen und fordert eine konzeptionelle Diskussion über das Projekt, ohne die Qualität der Arbeit der Jugendhilfe infrage zu stellen. "Die Frage ist: Kauft man eine Leistung ein oder gehört das zu den orginären Aufgaben der Stadt?", sagt Vogel.

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