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Wer setzte den Sattelzug in Brand?

Garbsen/Neustadt Wer setzte den Sattelzug in Brand?

Im Verfahren vor dem Amtsgericht Neustadt gegen einen 23-jährigen Garbsener wegen schwerer Brandstiftung prallen die Argumente von Staatsanwaltschaft und Verteidigung unvereinbar aufeinander.

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Im Prozess vorm Amtsgericht Neustadt wegen schwerer Brandstiftung spielen Videobeweise aus Überwachungskameras eine wichtige Rolle.

Quelle: Symbolbild

Garbsen. Die Anklage hält ihn für schuldig und gründet diese Ansicht auf Videoaufnahmen, die den Angeklagten zeigen sollen. Der Lagerarbeiter, der unweit des Tatorts wohnt, hüllt sich in Schweigen. Doch sein Verteidiger zweifelt an, dass die vorgelegten Bilder den 23-Jährigen zeigen.

Es geht um den Brand des Kühltransporters einer Firma an der Flemmingstraße, der am 21. Juli 2013 gegen Morgen ausbrannte. Zwei weitere Lastzüge wurden stark beschädigt. Die Staatsanwaltschaft hat weitere Beweise vorgelegt: Ihrer Ansicht nach sind die von der Polizei beim Angeklagten sichergestellten Turnschuhe solche, wie sie der Mann auf dem Video trägt. Am zweiten Verhandlungstag sagte ein bei der Firma angestellter Speditionskaufmann aus. Er schilderte, wie er am Morgen nach dem Brand die Videosequenzen von der Kamera auf dem Dach der Firma ausgewertet habe. Es gebe Aufnahmen einer weiteren Kamera, die eine Person im weißen T-Shirt beim Betreten und Verlassen des Firmengeländes zeige.

Die Verteidigung will die Anklage der schweren Brandstiftung nicht anerkennen. Das Feuer könne auch ohne Motiv gelegt worden sein. Die Tat müsse daher als fahrlässige Brandstiftung gewertet werden. Zur Beweisaufnahme im Mai war der 23-Jährige nicht vor Gericht erscheinen. Sein Verteidiger entschuldigte ihn wegen einer Erkrankung, ohne ein ärztliches Attest vorzulegen. Dieses Attest fehlte auch zu Beginn der Verhandlung.

Die Verhandlung wird im Herbst fortgesetzt. Dann will der Vorsitzende Richter Hartmut Pinkenburg neun weitere, von der Staatsanwaltschaft benannte Zeugen hören.

Von Edeltraud Helms

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