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Rat wählt am Montag Häfele zum Kämmerer

Garbsen-Mitte Rat wählt am Montag Häfele zum Kämmerer

Der Rat der Stadt tagt Montag ab 18.15 Uhr im Ratssaal. Es stehen zwei wichtige Personalangelegenheiten auf der Tagesordnung. Ein Kämmerer und ein Fachbereichsleiter Bildung werden gewählt.

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Der Rat der Stadt Garbsen tagt am Montag im Ratssaal und wird über wichtige Personalangelegenheiten entscheiden.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Die erste Personalie: Das Gremium wählt Walter Häfele zum Nachfolger für Kämmerer Heinz Landers, der im Sommer in den Ruhestand geht.

Die Wahl Häfeles gilt als unproblematisch. Alle Fraktionen haben sich einen Eindruck von ihm gemacht, und der ist durchweg sehr positiv. Der 55-jährige Jurist war in Führungspositionen im Thüringer Innenministerium und in der Oberfinanzdirektion Erfurt tätig. Häfele setzte sich in Garbsen gegen 28 Bewerber und sechs Kandidaten in der engeren Auswahl durch. Er wird am Montag an der Ratssitzung teilnehmen.

Die zweite Personalie: Die vakante Stelle des Fachbereichsleiters Bildung, Jugend, Sport und Kultur, die Wolfgang Stahl bis zum vergangenen August innehatte, wird mit der Oberregierungsrätin Monika Probst besetzt. Die Stelle war zweimal ausgeschrieben worden: Der beim ersten Mal ausgewählte Bewerber hatte kurzfristig abgesagt. Probst arbeitet derzeit bei der Landesaufnahmebehörde. Ihre Versetzung ist beantragt und soll bis Mitte Februar geschehen.

Ein neues Ratsmitglied wird auch aufgenommen: Für den kürzlich verstorbenen Albrecht Paul Wegener rückt Marcus Wolf in die CDU-Fraktion nach. Wegener war selbst im Januar 2015 für Frank Martin nachgerückt, der aus beruflichen Gründen sein Mandat zurückgegeben hatte.

Für Streit könnte eine Anfrage der CDU/FDP-Gruppe sorgen: Unter der Überschrift „Bodenuntersuchung des Badneubaus“ bezieht diese sich auf einen Antrag der SPD-Ortsratsfraktion Berenbostel, worin behauptet wird, das Zentralbad werde auf belastetem Boden gebaut. Wie die SPD-Ortsratsfraktion zu dieser Schlussfolgerung komme, sei der Verwaltung nicht bekannt, heißt es in der Antwort.

Von Bernd Riedel

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