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Ratsallianz gegen Lärm auf der A 2

Garbsen Ratsallianz gegen Lärm auf der A 2

Auf Betreiben der Anti-Lärm-Initiative Bigum haben die vier Ratsfraktionen einen gemeinsamen Antrag formuliert. Ihre Forderung: Der Autolärm auf der A 2 müsse reduziert werden - und zwar vorrangig nachts, zwischen 20 und 6 Uhr.

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Der unaufhörliche Strom der Wagen auf der Autobahn erzeugt tags und nachts eine Lärmkulisse. Die Bigum hat nun ein politisches Bündnis gegen den A-2-Krach geschmiedet.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Zugleich schlagen Bigum und Kommunalpolitiker vor, die Tempobegrenzung auf der B 6 bis hinter die Ortschaft Frielingen auszuweiten. Unterschrieben ist der Antrag von Bündnis90/Die Grünen, CDU/FDP-Gruppe, SPD und Unabhängigen.

Die Bürgerinitiative für Garbsen, Langenhagen und Umgebung (Bigum) hatte sich bisher vor allem auf den nach ihrer Überzeugung krank machenden Lärm startender und landender Flugzeuge des Flughafens Langenhagen konzentriert. „Da sind wir nicht weitergekommen, sondern haben uns die Zähne ausgebissen“, sagt Hans-Peter Wendorff, Vorsitzender der Bigum und Grünen-Ratsherr. Die Zahl der größeren und lauteren Flugzeuge sei gestiegen, dennoch behaupte die Landesregierung, dass die Zahl der durch Lärm Belästigten gesunken sei.

Ein neues Feld haben sich die Lärmgegner deshalb auf der A 2 gesucht. „Das ist für Garbsen ein existenzielles Thema“, sagt Wendorff. „Wir freuen uns, alle Ratsfraktionen überzeugt zu haben.“ Garbsen sei in vieler Hinischt lärmgeschädigt: durch den Flughafen Langenhagen, den Fliegerhorst Wunstorf, die Deutsche Bahn sowie durch A 2 und B 6. In Schloß Ricklingen etwa träten bei bestimmter Windrichtung Lärmbelastungen auf, die „deutlich über den für Wohngebiete akzeptablen Werten“ lägen, heißt es in dem gemeinsamen Antrag. Obwohl in einem kleineren Bereich der Autobahn in Höhe Garbsen lärmmindernder Straßenbelag verwendet werde und die Lärmschutzwand erhöht wurde, sei die nächtliche Belastung für den größeren Teil des Stadtgebietes „unerträglich hoch“, wird in dem Antrag außerdem formuliert.

Der Vorschlag: Die Stadtverwaltung soll beauftragt werden, bei den zuständigen Stellen darauf hinzuwirken, dass lärmmindernde Maßnahmen auf der A 2 und der B 6 in Angriff genommen werden. Zwischen den Anschlussstellen Luthe und Herrenhausen soll die Geschwindigkeit von 20 bis 6 Uhr auf Tempo 100 begrenzt werden. Zugleich soll ein Überholverbot für Lastwagen ausgesprochen werden.

Für die Bundesstraße 6 monieren Bigum und Kommunalpolitiker vor allem, dass die Tempobegrenzung vor Frielingen aufhöre. Dort seien dann 120 Kilometer pro Stunde erlaubt. „Das ist nicht nachvollziehbar“, sagt Wendorff. „Eine Korrektur ist dringend nötig.“

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