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Raumnot in Grundschule wird unerträglich

Stelingen Raumnot in Grundschule wird unerträglich

Das Problem ist seit Längerem bekannt, es ist mit den Jahren auch gewachsen, der Schulausschuss hat sich zuletzt die Misere angesehen, jetzt macht der Ortsrat Berenbostel Druck: Die Raumnot in der Grundschule ist unerträglich geworden.

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Die Behelfsmensa ist im Feuerwehrgebäude untergebracht.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Das Gebäudeensemble besteht aus dem alten Schulgebäude im Osten, angrenzend daran das Feuerwehrgerätehaus, im Westen ein Ergänzungsbau aus den Siebzigern, im Norden ein Schulungsgebäude der Feuerwehr. Die hat der Schule einen Gruppenraum als Ersatzmensa zur Verfügung gestellt.

Der Ortsrat mahnt kurzfristige Lösungen an. Die könnten mit Containern geboten werden. „Über Übergangslösungen wird in intensiven Gesprächen mit dem Schulleitungsteam nachgedacht“, sagt Schul- und Sozialdezernentin Iris Metge. Ein Neubau sei frühestens 2017 möglich.

Im Haushalt 2016 stehen bereits 30.000 Euro Planungskosten. Im gemeinsamen Ortsratsantrag von CDU, SPD und Grünen heißt es, es müsse auch über einen neuen Feuerwehrstandort nachgedacht werden, etwa in der Nähe des Sportplatzes.

136 Kinder werden zurzeit in der Grundschule unterrichtet. Seit drei Jahren ist sie Ganztagsschule mit Essensangebot: 90 Kinder werden im Zeitraum von 11.45 bis 14 Uhr verköstigt. „Bei Errichtung der offenen Ganztagsschule zum Schuljahr 2012/13 ist man von 75 Teilnehmern ausgegangen“, sagt Metge. Kinder mit Förderbedarf, zum Beispiel Flüchtlingskinder, werden in engen Abstellkammern unterrichtet. „Ein Container würde uns schon sehr helfen“, sagt die kommissarische Schulleiterin Inga Wieland. Ein größerer Versammlungsraum für Feiern fehlt. Auch das Lehrerzimmer platzt aus den Nähten: zehn Lehrer, ein Referendar, zwei Förderschullehrer, zwei Schulbegleiter, die im Zuge der Inklusion eingesetzt sind, und sechs pädagogische Mitarbeiter müssen sich die Plätze teilen.

Die Stadt Garbsen habe den Weg der Grundschule Stelingen zur Ganztagsschule - sie ist eine von zwei im Garbsener Stadtgebiet - „in der Vergangenheit sehr eng begleitet“, sagt Metge: etwa bei der Herrichtung des Mensabereichs sowie mit einer jährlichen finanziellen Unterstützung zur Anstellung von Betreuungskräften für Nachmittagsangebote. „Das ist auch künftig so geplant“, sagt Metge.

Wieland weist auf ein weiteres Problem der Schule hin: Es fehlt an einer Schulleitung. Die Stelle ist mehrere Male ausgeschrieben worden - vergeblich. „Vielleicht ist das ganz attraktiv für einen künftigen Schulleiter, der sich bei den Planungen zu einem Neubau doch mit einbringen könnte“, sagt Wieland.

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