Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
2000 Teile müssen zusammen funktionieren

Garbsen/Auf der Horst 2000 Teile müssen zusammen funktionieren

Bevor sie am Regionalentscheid der World-Robot-Olympiade teilnehmen können, bringen technikbegeisterte Kinder und Jugendliche Jahre aufwändiger Tüftelei hinter sich. Am Sonnabend ging es im Roberta-Regio-Zentrum um das Ticket zum Deutschlandfinale in Ludwigshafen.

Voriger Artikel
Drei exzellente Livemusiker bei der Bluesmatinee
Nächster Artikel
Räuber erinnert sich nicht an Details

Artur (von links), Marleen und Lennard aus Garbsen messen sich beim Robot-Regionalentscheid mit anderen Gruppen.

Quelle: Chadde

Auf der Horst. Wer bis zu 12 Jahre alt ist, tritt in der Klasse „Elementary“ an, „Junior“ bedeutet, dass man zwischen 13 und 15 Jahre alt ist und ab 16 Jahren heißt die Gruppe hier schon „Senior“. Damit alle Teilnehmer des Regionalentscheids im Roberta-Regio-Zentrum identische Voraussetzungen vorfinden, wurden alle Tische gleich ausgestattet.

„Die Teilnehmer kommen mit ihrem zerlegten Roboter hier an – das sind locker 2000 Teile“, sagt Organisatorin Ina May. Dann wird ohne fremde Hilfe zusammengebaut und schon bei ersten Testläufen zeigt sich, ob es glatt läuft. Teilnehmer des Braunschweiger Fallersleben-Gymnasiums waren schon um sechs Uhr morgens mit ihrer Lehrerin gestartet. 

Auch Schüler aus Bantrup, Beckum, Berlin, Mellendorf, Langenhagen und natürlich Garbsen sind dabei. May ist mit der Stimmung und Teilnehmerzahl zufrieden. Das Zukunftsthema Informatik erfahre noch viel zu wenig Beachtung und Förderung: „Die Hemmschwelle ist groß“, so ihre Erfahrung. Mays mitreißende Art kann manche Frustration bei Lehrern und Schülern auffangen, und ihre Technikbegeisterung wirkt ansteckend.

Nachdem alle 17 Teams ihre Roboter zusammengebaut und erste Testläufe absolviert haben, darf noch mal nachjustiert werden, dann geht es in die Endphase. Ein scharfes Auge hat May dabei auf Tipps von Vätern mit Dipl. Ing., schließlich ist es kein Elternwettbewerb. Muss man denn Mathegenie sein, um überhaupt in die Nähe der World-Robot-Olympiade zu gelangen? Keineswegs, so die Überzeugung von Ina May: „Man braucht den Willen etwas zu verstehen, gute Laune, Neugierde, Geduld und Teamfähigkeit“. Die bringen Marleen (10) und Lennard Lessig (12) aus Garbsen mit und haben gemeinsam mit dem Seelzer Artur Kolodziej (11) einen beeindruckend aussehenden Roboter konstruiert.

Wie sie abgeschnitten haben und wer nach Ludwigshafen fährt, das stand am Sonntag bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6snqth4b2dw11ah37j1s
Ein sportliches Nikolaus-Geschenk

Fotostrecke Garbsen: Ein sportliches Nikolaus-Geschenk

Lebensart-Garbsen

Viele interessante Informationen, Adressen und Unternehmen aus Hannovers Nachbarort finden Sie im innovativen Netzwerk "Lebensart Garbsen". mehr