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Geparkte Autos machen Kleine Straße zu schmal

Garbsen Geparkte Autos machen Kleine Straße zu schmal

Die Osterwalderin Renate Hachmeister ärgert sich immer wieder über geparkte Autos, die ihr das Verlassen der Garage mit dem Wagen sehr erschweren. Die Polizei sieht keinen Anlass zum Eingreifen. Auch die Stadt Garbsen lehnte den Wunsch nach einem Parkverbotsschild ab.

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Renate Hachmeister hat Probleme mit Autos, die gegenüber ihrer Hauseinfahrt geparkt werden und die Straße noch schmaler machen, als sie schon ist.

Quelle: Bernd Riedel

Osterwald. Hachmeister wohnt in der Kleinen Straße in Osterwald Oberende. Die Straße ist sehr schmal. Der Grünstreifen gegenüber ihrer Garageneinfahrt ist ebenfalls sehr schmal. Die 80-Jährige muss, um aus der Garage im Keller ihres Hauses zu kommen, schon auf ihrem Grundstück einen Linksschwenk machen. Will sie dann noch nach links abbiegen, Richtung Hauptstraße, dann hat sie zu wenig Platz, wenn gegenüber ein Auto geparkt ist. Mehrere Male hat sie sich deshalb bei Rangiermanövern das Fahrzeug zerkratzt.

Mit freundlich formulierten Texten, die sie hinter die Scheibenwischer klemmte, hat sie bei den Autobesitzern um Verständnis geworben. Das half nicht. Da sie keine Handhabe gegen die Autofahrer hat, stehen an der fraglichen Stelle immer wieder Fahrzeuge, obwohl ein paar Meter weiter noch Parkfläche wäre, die sich nicht genau gegenüber der Einfahrt zu ihrem Grundstück befindet. Drei- oder viermal in der Woche komme es vor, dass ein Auto gegenüber dem Garagentor abgestellt wird, sagt sie. Nun ist es ihr zu viel geworden und sie hat sich an die Polizei gewandt.

Die erklärte ihr, dass das Parken dort grundsätzlich in Ordnung sei. Die Wagen müssten nur vollständig auf dem Grünstreifen stehen - was nach Schilderung von Hachmeister nicht immer geschieht, da der Grünstreifen unmittelbar an einen Zaun und eine Hecke grenzt und die Wagen unterschiedliche Breiten haben.

Ein Polizist habe ihr im Gespräch nahegelegt, den Führerschein abzugeben. Darüber ist Hachmeister empört: "Ich wohne allein und möchte mobil bleiben", sagt sie. Das heißt, sie muss auch allein einkaufen fahren können. Supermärkte und Läden seien jedoch zu weit entfernt, um sie zu Fuß zu erreichen.

Auch in der Stadtverwaltung bekam sie den Bescheid, dass man ihr nicht helfen könne. Ihr Wunsch nach einem Parkverbotsschild sei abgelehnt worden, sagt Hachmeister. Das versteht sie nicht. Nicht unweit von ihrem Grundstück, wo die Kleine Straße einen Schwenk macht, habe die Stadt öffentliche Fläche zu einem Grünstreifen umgewandelt. "Dort wäre doch Raum für Parkplätze gewesen", sagt sie.

Von Lea Kneller und Bernd Riedel

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