Doch richtig freuen können sie sich darüber noch nicht: Der Dreijährige schwebte gestern noch in Lebensgefahr.
Die zehnjährige Aleyna Gökdemir hatte den Jungen zwischen 14 und 15 Uhr mit dem Kopf nach unten im Nichtschwimmerbecken treiben sehen. „Ich habe sofort Papa Bescheid gesagt“, berichtete sie am Montag. Ihr Vater Hikmet (44) sprang ins Becken und holte das Kind aus dem Wasser. „Ich habe gesehen, dass er sich nicht mehr bewegt“, erzählte er. Er habe daraufhin nach der Badeaufsicht gepfiffen und gerufen. „Dann habe ich gehandelt und mit der Mund-zu-Mund-Beatmung begonnen. Nach vier- oder fünfmal hörte ich Atemgeräusche.“
Dann seien auch schon die Badeaufsicht und ein Sanitäter gekommen und hätten übernommen. Der arbeitslose Sportlehrer und Physiotherapeut Gökdemir hält sich regelmäßig auf dem Laufenden bei der Ersten Hilfe – das zahlte sich aus: „Ich war überhaupt nicht aufgeregt.“
von Sven Sokoll
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