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Der Griff nach den Sternen, Teil zwei

Garbsen Der Griff nach den Sternen, Teil zwei

Der "Griff nach den Sternen" hat eine Fortsetzung gefunden. Es ist der Titel einer erweiterten Dokumentation zur gleichnamigen Ausstellung zum 50-jährigen Bestehen des Stadtteils Auf der Horst im vorigen Jahr. Die Herausgeber, Erster Regionsrat Axel Priebs und Stadtarchivarin Rose Scholl, haben Bürgermeister Christian Grahl am Mittwoch das erste Exemplar übergeben.

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Regionsrat Axel Priebs (links) und Stadtarchivarin Rose Scholl übergeben Bürgermeister Christain Grahl ein Exemplar des Buches.z

Quelle: Lütjens

Garbsen-Mitte. In dem Buch beleuchten sie und weitere Autoren auf 192 Seiten und mit zahlreichen Fotos sowie Kartenmaterial Geschichte und Gegenwart des Stadtteils Auf der Horst. Das Werk knüpft an die Ausstellung mit umfangreichem Begleitprogramm unter dem Motto "Sternstunden" im vorigen Jahr an. "Diese und vor allem die historischen Bilder waren auf großes öffentliches Interesse gestoßen", sagte Scholl.

Keimzelle des Buches war die Rede, die Priebs zur Eröffnung der Ausstellung im Rathaus gehalten hatte. Daraus entstand beim Bürgermeister der Wunsch nach einer Dokumentation. Auf dem Neujahrsempfang der Stadt vertieften die Herausgeber die Idee, im Frühjahr begann die Arbeit daran. Das Buch ist in einer Auflage von 800 Exemplaren erschienen. Es kostet 20 Euro und ist im Buchhandel sowie im E-Center im Planetenring erhältlich. Das Layout übernahm Daniela Nowak vom Stadtarchiv.

Bürgermeister Christian Grahl ist begeistert von dem Buch. Es zeige nicht nur die Entstehungsgeschichte des Stadtteils, sondern auch dessen viele unterschiedliche Facetten. "Die Siedlung Auf der Horst war elementar für die Entwicklung Garbsens zur Stadt", sagte Grahl. Aber sie sei auch regional von großer Bedeutung, ergänzte Priebs. Die Großwohnsiedlung war eines der ersten interkommunal geplanten Siedlungsprojekte. Sie verkörperte damals mit ihren modern und gut ausgestatteten Wohnungen sowie den begrünten Innenhöfen die aktuellsten Prinzipien des Städtebaus.

Darauf geht Priebs in einem der Kapitel ein. Rose Scholl beleuchtet unter der Überschrift "Weidende Schafe und Wohnhaus nebst Windmühle" die Geschichte vor der Gründung des Stadtteils. Außerdem erläutert sie die Konzeption der Ausstellung. Von Stadtsprecherin Jutta Grätz stammt ein Interview mit Eberhard Kulenkampff, dem Leiter der Planungsgruppe, die den Stadtteil entwarf. Außerdem steuerte sie einen Artikel zur Podiumsdiskussion über Historie, Gegenwart und Zukunft des Stadtteils bei. Markus Holz, Redaktionsleiter der Leine-Zeitungen, beleuchtet die Veränderungen durch den Kirchenbrand bei Willehadi.

Zum Erscheinen des Buches ist ein Begleitprogramm vorgesehen. Es beginnt am Freitag, 23. September, um 14.30 Uhr mit einem Stadtteilrundgang. Treffpunkt ist die Haltestelle Friedhof am Planetenring. Auf dem Meinfest am Sonnabend, 24. September, von 15 bis 18 Uhr auf dem Hérouville-St.-Clair-Platz, sind das Stadtarchiv und der Stadtarchiv-Verein mit einem Verkaufsstand für das Buch vertreten.

Einen Bildervortrag über die Historie der Horst hält Rose Scholl am Donnerstag, 6. Oktober, um 18 Uhr im Ratssaal. Zu einem Bilderkino über die Entstehung des Stadtteils lädt sie für Donnerstag, 17. November, um 15.30 Uhr in das Kulturhaus Kalle ein.

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So sah es genau vor 50 Jahren Auf der Horst aus: Die ersten Wohnblöcke entstehen.

Quelle: privat
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