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Zu Gast in der Laser-Schmiede

Garbsen/Marienwerder Zu Gast in der Laser-Schmiede

Wie könnten Garbsener Technologiefirmen und der Maschinenbau-Campus Garbsen von der Arbeit am Laser Zentrum Hannover (LZH) profitieren? Und wie sieht es auf dem umgekehrten Weg aus? Mit diesen Fragen im Gepäck war Garbsens SPD zu Gast am LZH in Marienwerder.

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Was passiert am LZH? Mitglieder der SPD Garbsen informieren sich aus erster Hand.

Quelle: privat

Garbsen. Das LZH ist in der Lasertechnologie eine der bedeutendsten Einrichtungen. Dafür steht eine Vielfalt von Aufgaben, die das LZH in den vergangenen Jahren für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und die Wirtschaft erbracht hat, von der Entwicklung ganzer Laseranlagen bis zu Einzelprodukten, die in jedem Smartphone verarbeitet werden. Geschäftsführer sind Dr. Dietmar Kracht und Klaus Ulbrich. Das LZH ist kein Universitätsinstitut. Es wurde vor 30 Jahren von den Professoren Heinz Haferkamp, Hans Kurt Tönshoff und Herbert Welling als wissenschaftliche Einrichtung gegründet und als Unternehmen geführt. 

Belastbare Informationskanäle zu Garbsener Unternehmen gibt es:  Bekannte Firmen im Bereich der Lasertechnik wie LPKF, Laserworking und Laseroptik haben schon von den Forschungen am LZH profitiert. Das derzeit herausragende Projekt ist der Einsatz eines Lasersystems aus dem LZH beim Nachweis der  Gravitationswellen. Andere Verbundprojekte gibt es in der Region Hannover mit Sennheiser und Kind.

Wie wichtig ein solches Institut als Motor für die regionale Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik sein kann, mag diese Zahl belegen: Nach LZH-Angaben haben Ingenieure in 30 Jahren 17 Firmen mit mehreren 100 Arbeitsplätzen gegründet. Die Aus- und Weiterbildung hat das LZH in einer Laser-Akademie zusammengefasst. Mehr als 6.300 Teilnehmer wurden dort bisher geschult. Die Nachwuchsförderung sei eine zentrale Aufgabe. Das LZH kooperiert deshalb mit Schulen und bietet ein freiwilliges wissenschaftliches Jahr an.

SPD-Fraktionsvorsitzender Karsten Vogel bezeichnet die Aufgabe,  den Maschinenbau-Campus, das LZH und Garbsener Unternehmen enger zu vernetzen, als herausragend. Das müsse sich in der Stadtplanung niederschlagen. Neben Aachen, Jena, Hamburg und München sei der Standort Hannover/Garbsen national führend. Dies sollte im Rahmen einer Exzellenzoffensive gesichert werden meint Vogel.

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