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SPD: Es geht um mehr als nur das Bad

Garbsen SPD: Es geht um mehr als nur das Bad

Garbsens SPD will wieder mitgestalten: Sie hat jetzt ihr Wahlprogramm veröffentlicht in der Hoffnung, mehr Unterstützer für ihre Ziele zu finden, als in der Kommunalwahl 2011. "Wir stehen für eine sozial gerechte Politik", sagt Parteichef Rüdiger Kauroff.

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Badepark Berenbostel: Das Fotomotiv ziert nicht ohne Grund das Wahlprogramm der SPD Garbsen...

Quelle: R.Kauroff

Garbsen. Das Programm folgt einem konsequenten Gedankengang: Soll es der Stadt besser gehen, braucht Garbsen mehr Gewerbe und Gewerbegebiete. Gemessen an der Einwohnerzahl, sei die Stadt in Sachen Steuereinnahmen das Schlusslicht in der Region. Mehr Unternehmen schaffen mehr Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen. Mehr Arbeitsplätze bedeutet mehr Menschen in der Stadt, dazu kommen die Studenten und Campus-Mitarbeiter, die hier auch wohnen und leben sollen. Also brauche die Stadt deutlich mehr und für jedermann bezahlbaren Wohnraum, etwa im Neubaugebiet Fuchsfeld in Berenbostel, für Familien eher in Meyenfeld und Horst.

Damit sich Garbsener in Garbsen wohlfühlen, muss nach Ansicht der SPD das Busliniennetz dringend überarbeitet werden, müssen Schulen und Kindergärten in einem Topzustand sein, ebenso wie die Freizeitmöglichkeiten: Spielplätze, Bolzplätze, Treffpunkte für Ältere, Jugendzentren und natürlich die Bäder. "Garbsen hat in den vergangenen 40 Jahren so viel Neues gebaut und dabei noch die Schulden von 57 auf 9 Millionen Euro gesenkt - da kann uns keiner erzählen, wir könnten uns nicht zwei Bäder leisten", sagt Kauroff.

Damit soziale Konflikte nicht offen ausbrechen, will die SPD dauerhaft Einrichtungen wie Tafel, Integrationslotsen, Nachtwanderer, soziales Kaufhaus, Straßensozialarbeiter und Sozialprojekt Neuland unterstützen.

Dass das Geld kostet, weiß die SPD. Sie macht keine dezidierten Sparvorschläge, sagt aber: Schulden machen sei angesichts des niedrigen Zinssatzes wirtschaftlich vertretbar und zu verantworten. "Die SPD hat immer beides mitgetragen: Notwendige Neubauten und den Abbau der Schulden", sagt Kauroff.

Das elfseitige Wahlprogramm der SPD ist im Internet auf spd-garbsen.de zu lesen. Wer es mit dem der CDU vergleichen will, findet die Aussagen der Christdemokraten auf cdu-stadtverband-garbsen.de. Alle anderen Parteien haben ihre Programme nicht ins Internet gestellt.

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