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SPD sieht sich Haus an der Osteriede an

Garbsen-Mitte SPD sieht sich Haus an der Osteriede an

Das markante, schwarzbraun geklinkerte Gebäude der Firma Klasing an der Osteriede gehört zu einer Reihe beispielgebender Gewerbe- und Industriebauten in Garbsen. Die SPD hat sich das Haus angesehen.

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Zwei ineinander geschobene Betonkörper in einer Hülle aus schwarzbraun getönten Klinkern und hellem Eichenholz: SPD-Mitglieder sind zum Informationsbesuch bei Klasing Innenausbau und Untermieter-Firmen.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Der erste Eindruck ist unspektakulär: zwei große rechteckige Baukörper aus Betonhalbfertigteilen, im rechten Winkel ineinander geschoben. Die Fassade strahlt einen warmen, dunkelroten Ton aus - „schwarzbraune Klinker“, präzisiert Architekt Andreas Römeth. Er hat das markante Gebäude der Firma Klasing Innenausbau an der Osteriede zusammen mit Lars Klasing und Ugur Karaçay entworfen, geplant und 2013/14 gebaut.

Es gibt in Garbsen eine Reihe von modernen, städtebaulich vorbildlichen Gewerbe- und Industriebauten. Es lohnt sich, sie näher in Augenschein zu nehmen, findet Roland Machold, früherer Bauamtsleiter der Stadt Garbsen, der das Treffen für SPD-Mitglieder arrangiert hat. „Dieses Gebäude hat eine offene und wohnliche Atmosphäre“, sagt Machold. „Hier ist ein ganz neuer Weg beschritten worden: Schöner arbeiten, heißt die Devise.“ Für die städtebauliche Entwicklung Garbsens sei das beispielgebend.

Der zweite Eindruck ist der von Großzügigkeit und Weite: Der Winkel, den die beiden Baukörper beschreiben, lässt viel freien Raum zum „Ankommen“. „Dieser Aspekt war uns sehr wichtig“, sagt Römeth. Innen setzen sich Funktionalität und Schnörkellosigkeit fort. Aus ästhetischen, aber auch Kostengründen haben sich die Planer für Sichtbeton entschieden, glatt geschliffen, kaum oder wenig kaschiert, keine Tapeten oder Teppiche, außer in den eigentlichen Büros. Wilfried Aick sieht das „irgendwo zwischen interessant und gewöhnungsbedürftig“ angesiedelt. Die Fensterrahmen sind aus hochwertiger Eiche gemacht.

Das Konzept garantiert eine hohe Flexibilität bei der Einrichtung der Räume je nach den Bedürfnissen der Untermieter-Firmen. Deren Erfahrungen, so unterschiedlich ihre Produkte und Dienstleistungen sind, ähneln sich: Sie waren lange auf der Suche nach passenden Räumen und entschieden sich, sobald sie auf Klasing gestoßen waren, sehr schnell für diesen Standort. So berichten es übereinstimmend der Podologe Gary Biermann, Bernd Akemann von Koopmann Energie- und Elektrotechnik und André Kalmbach von Acoustixtex. Acht Firmen sind bereits eingezogen, und für zwei weitere werden die Räume gerade hergerichtet.

Die Energieeinsparung im Gebäude hat einen hohen Faktor und ist förderungswürdig: Heizung im Winter und Kühlung im Sommer werden durch elektrisch betriebene Wärmepumpentechnik geregelt. Fotovoltaikanlagen, verborgen auf dem Dach, liefern die Energie bei Sonnenschein.

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Von Redakteur Bernd Riedel

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