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SV Wacker Osterwald feiert seine Sorgen weg

Osterwald SV Wacker Osterwald feiert seine Sorgen weg

Der SV Wacker Osterwald besteht seit 90 Jahren. Das Jubiläum haben die Sportler zusammen mit den beiden Schützenvereinen am Sonnabend im Festzelt gefeiert.

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Michael Koch und Tanja Pientok (Bild links) leiten den SV Wacker Osterwald. 

Quelle: Lütjens

Garbsen. Schon traditionell feiert der SV Wacker Osterwald seine runden Geburtstage ein Jahr später. „Das war beim 80. und 90. so und wird 2025 beim 100. sicher auch so sein“, sagte der kommissarische Vorsitzende, Michael Koch, zum Auftakt der Wacker-Party. Das 91. Jahr des Bestehens war kein leichtes für den mit rund 1400 Mitgliedern größten Garbsener Sportverein.

Ohne Vorsitzenden und Kassenwart versuchen Koch, Jugendleiterin Tanja Pientok sowie Schriftführerin Marianne Kaltwasser den Verein durch die schwere Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Februar 2016 zu leiten. Koch ließ am Sonnabend die Geschichte des Vereins seit 1924 Revue passieren und erinnerte an glanzvolle Zeiten mit der Handball-Damenmannschaft in der 2. Bundesliga sowie Welt- und Europameistern in der Senioren-Leichtathletik. Seinen Dank richtete er an Ehrenamtliche und Sponsoren.

Eine besondere Überraschung war der Besuch des Osterwalders Christopher Nordmeyer, der bis zur vorigen Saison den Handball-Erstligisten Hannover Burgdorf Die Recken trainierte und bis in das internationale Geschäft führte. Er plauderte mit Freddy Behmann vom Festausschuss über Handball und Privates. Seine Hochzeit und die Geburt der Kinder sei schöner gewesen als jedes Handballspiel, sagte Nordmeyer. Auf Druck und Stress vor und nach jedem Spiel könne er jetzt ganz gut verzichten. „Ich bin Trainer geworden, weil ich meine Erfahrungen weitergeben wollte. In meiner Zeit bei den Recken mit zwölf Nationen im Team habe ich viel über andere Kulturen gelernt.“

Ortsbürgermeister Jürgen Haase, selbst seit 40 Jahren Vereinsmitglied, wünschte dem Verein, wieder eine schlagkräftige Führungsriege zu bekommen. Der SV Wacker stehe auch für soziales Leben im Ort sowie für Integration. „Sport kennt keine Grenzen. Man begegnet sich und verfolgt gemeinsam Ziele“, betonte auch Bürgermeister Christian Grahl. Er zeigte sich ebenfalls zuversichtlich, dass der Verein sich trotz des Umbruchs weiterentwickeln werde.

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