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Sanierung der Breiten Riede hat begonnen

Garbsen Sanierung der Breiten Riede hat begonnen

Seit Anfang der Woche ist ein Teil der Breiten Riede gesperrt. Sie wird saniert. Anwohner müssen Umwege gehen, um an ihre Haustüren zu gelangen. Die ausführende Firma Scharnhorst hat am Platz an der Pegasusgasse damit begonnen, das Gelände zu roden und will zügig eine Baustraße anlegen.

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Ein Bagger rodet an der Pegasusgasse sorgfältig das Gelände, damit eine sichere Baustraße gebaut werden kann.

Quelle: Bernd Riedel

Auf der Horst. Die Breite Riede ist einer der wichtigsten Verbindungswege des Stadtteils Auf der Horst. Sie reicht vom Hérouville-St.-Clair-Platz bis zum Bärenhof. Sie ist in die Jahre gekommen, und lange haben Bürger und Stadtverwaltung an einem konsensfähigen Konzept gearbeitet. Die Sanierung der Versorgungsleitungen ist abgeschlossen, sie hatte im Vorfeld allerdings mehr Zeit beansprucht als geplant.

Nun gehe es mit der eigentlichen Sanierung los, sagte Stadtplaner Simon Bauermeister am Freitag. Sie geschieht in zwei Bauabschnitten. Im ersten Bauabschnitt wird vom Hérouville-St.-Clair-Platz her bis zur Pegausgasse in den nächsten Tagen die Oberfläche abgetragen - bis etwa zu einer Tiefe von einem halben Meter. "Wir werden dann die Fahrbahn sehr schnell mit Schotter befestigen, dann können Anwohner ebenso gefahrlos darauf gehen wie Rettungsfahrzeuge darauf fahren", sagte Jens Klußmeyer, Bauleiter der Firma Scharnhorst.

In etwa drei Monaten - falls nichts dazwischen kommt - soll die neue Pflasterung fertig sein. Dann geht es im zweiten Bauabschnitt um die Strecke bis zum Bärenhof. Zuletzt wird der Platz an der Pegasusgasse in der Mitte zwischen den Abschnitten neu gestaltet. Bis zum Herbst soll alles erledigt sein. "Es wird so schnell wir möglich gehen", sagte Bauermeister, "wir hoffen, die Anwohner nicht zu lange mit Baulärm zu belästigen."

Durchgehend „harmonischer grauer Pflasterbelag", heißt es in dem Konzept, bildet den Hintergrund, vor dem die einzelnen Wegemündungen und Plätze durch changierende Intarsienflächen betont werden. Künstlerbänke, die im Rahmen des Projekts "Jugend stärken im Quartier" entstanden sind, sollen an strategischen Punkten Blickfänge bilden. Die Pflanzstreifen vor den Gebäuden bis zur Pegasusgasse werden verbreitert. Die alten Eisenbahnschwellen kommen weg. Dichte Hecken sollen den Graffitisprayern ihr Tun erschweren. Aus den Hochbeeten werden mit Cortenstahl eingefasste Bauminseln – mit weniger Sitzgelegenheiten als ursprünglich geplant, da Anwohner sich dagegen gewandt hatten.

Der etwas versetzt laufende letzte Teil der Breiten Riede, der von der Skorpiongasse bis zum Friedhof Plentenring verläuft, soll wesentlich später angefasst werden. Die Sanierungskosten von rund 540.000 Euro werden aus dem Topf Soziale Stadt bezahlt, das bedeutet, die Stadt zahlt ein Drittel, das Land und der Bund ebenso je ein Drittel.

Die Umleitungen über die Pegasusgasse sind ausgeschildert.

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