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Schlauchwald bald ohne Altbäume?

Heitlingen Schlauchwald bald ohne Altbäume?

Die Flughafengesellschaft will offenbar drastisch in den sogenannten Schlauchwald eingreifen. Das zwei Hektar große Waldstück liegt zwischen Heitlingen und der Resser Straße, gilt als geschützter Landschaftsbestandteil und als Lärmschutzwald für Heitlingen.

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Die Flughafengesellschaft will alle Bäume fällen, die ein Sicherheitsrisiko werden könnten.

Quelle: Symbolbild

Garbsen. Aus Sicherheitsgründen muss der Flughafen regelmäßig zu hohe Bäume kappen. Um künftig Kosten zu sparen, sollen in diesem Winter alle Bäume gefällt werden, die in die Sicherheitszone hineingewachsen sind oder demnächst diese Höhe erreichen werden. Darunter finden sich alte Buchen, Eichen und Eschen. „Das Gebiet gehört zu den seltenen Waldgesellschaften in Garbsen“, schreibt die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme. Sie lehnt den Eingriff vehement ab und beruft sich auf Festlegungen der Region und des Flughafens selbst.

Nach dem Konzept des Flughafens dürften in einem Forstgang bis zu fünf Prozent der Bäume gefällt werden. „Das hat zur Folge, dass im ungünstigsten Fall in 20 Jahren keine Altbäume mehr im Schlauchwald vorhanden sind. Die sehr großen Bäume würden sogar alle im ersten Durchgang verschwinden“, schreibt die Stadt. Dies widerspräche einer ökologischen Waldwirtschaft und missachte den Anspruch der Heitlinger auf Lärmschutz. Die Bürgerinitiative Bigum hat das Nein der Stadt am Montag sehr begrüßt.

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