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Schüler diskutieren über die Zukunft der Ozeane

Garbsen Schüler diskutieren über die Zukunft der Ozeane

Bei einem Schülerparlament entwickelten 70 Schüler aus Garbsen Ideen zum Schutz der Meere und Ozeane. Anlass ist das Wissenschaftsplanspiel "Pimp my Ocean", das von dem Verein Politik zum Anfassen veranstaltet wurde. Umweltexperten und Politiker unterstützten die Schüler an den zwei Projekttagen.

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Schüler arbeiten beim Projekt "Pimp my Ocean" zum Schutz der Meere.

Quelle: Katharina Hemmer

Garbsen-Mitte. Im Rathaus haben 70 Schüler aus Garbsen über die Zukunft der Meere und Ozeane gesprochen. Zusammen mit Experten wie Waldemar Wachtel vom Nabu entwickelten sie Ideen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Meere. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte das Jahr 2017 zum Wissenschaftsjahr auserkoren und ermöglichte dieses Projekt mit einer Förderung.

Drei Schulen sind beteiligt

Der Verein Politik zum Anfassen erfand daraufhin das Wissenschaftsplanspiel "Pimp my Ocean". Die Schüler wurden vom Bürgermeister Christian Grahl und der Schul- und Sozialdezernentin Iris Metge eingeladen, ihre Vorschläge in einem Schülerparlament zu besprechen. Es waren Jugendliche von der IGS, der Hauptschule Nikolaus Kopernikus und vom Geschwister-Scholl-Gymnasium beteiligt. 

Die Schüler bildeten Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Bildung, Tourismus und Wirtschaft. Basierend darauf vermittelten Experten ihnen die größten Umweltprobleme in diesen Bereichen. Die Gruppen überlegten, was ihnen im Umweltschutz wichtig ist und formulierten ihre Anträge. Dort ging es um autofreie Feiertage, verpackungslose Läden und Forschung für effizienteres Recycling.

Ein Lob aus der Politik

Am zweiten Tag des Projektes bereiteten die Schüler sich dann mithilfe von Politikern auf die Diskussion im Schülerparlament vor. Sie entwarfen Argumente und erhielten Informationen über parlamentarische Verfahren. Dirk Grahn von den Grünen leitete die Sitzung. "Es war toll, dass die Schüler sachlich diskutiert und sich getraut haben ihre Meinung zu sagen", sagte Projektleiterin Vroni Kiefer von Politik zum Anfassen.

Der Verein hat das Ziel, Jugendliche früh an die Politik heranzuführen und ihnen eine positive Demokratie-Erfahrung zu vermitteln. "Die Schüler sollen parteiunabhängig erleben, dass auch sie etwas zu sagen haben. Viele Anträge wurden sogar schon in die Tat umgesetzt", sagte Kiefer weiter.

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Von Katharina Hemmer

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