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Abschied bedeutet auch ein neuer Anfang

Garbsen Abschied bedeutet auch ein neuer Anfang

Sie haben Generationen von Kindern erlebt und geprägt, sich mit Eltern und Verwaltung auseinandergesetzt, Dezernenten kommen und gehen sehen und Schulreformen durchgezogen: Angelika Riemer an der Grundschule Garbsen-Mitte und Manfred Bartsch an der Grundschule in Frielingen.

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Mit umgedichteten Songs verabschieden die Schüler sich von Schulleiterin Angelika Riemer.

Quelle: Lütjens

Garbsen-Mitte/Frielingen. Die beiden langjährigen Schulleiter sind in den Ruhestand verabschiedet worden. Das Erfreuliche: Für beide Schulleiterposten gibt es Nachfolger. Anja Hellwig wird künftig die Geschicke der Grundschule Garbsen-Mitte leiten. Sie war früher am Johannes-Kepler-Gymnasium tätig. Nachfolger von Manfred Bartsch wird zunächst kommissarisch Daniel Baxmann. Er kommt von der Fridtjof-Nansen-Schule in Hannover. Zum Abschied gab es für beide Pädagogen ein rührendes Programm und viele Geschenke.

Manfred Bartsch war 40 Jahre lang im Schuldienst. Nach einem Umweg über die Verwaltung kam der Almhorster 1991 als Lehrer an die Schule, deren Leitung er bereits 1994 übernahm. Zusammen mit seiner Tochter erlebte Bartsch seinen ersten Schultag. "Sie sind mit Ihrer Schule gewachsen und haben sie geprägt", sagte Dezernent Georg Bittner von der Landesschulbehörde. Garbsens Sozialdezenentin Iris Metge bezeichnete Bartsch als Lehrer mit Leib und Seele.

Sein Umfeld charakterisiert den Pädagogen als ruhig, verlässlich, offen und ehrlich, kooperativ, verantwortungsbewusst, vorausschauend und lösungsorientiert. Den Kollegen habe er einen sicheren beruflichen Rahmen mit Raum für Entwicklungen gegeben, hieß es. Bartsch selbst war die Verbundenheit der Schule zum Dorf sowie die gute Zusammenarbeit mit der Stadt wichtig. Künftig will er sich der Familie, Reisen und sportlichen Hobbys widmen.

In Garbsen-Mitte haben es die Kinder ihrer Rektorin Angelia Riemer am Dienstag richtig schwer gemacht: Ein grüner Thron auf der Bühne, ein selbst getextetes Lied, sehr viele rührende Gesten aus dem Kreis der Grundschüler, natürlich auch von Kollegen und Eltern. Den "Wind of change" besangen die Lehrer zum Abschied von Angelika Riemer. Dieser weht für die Kollegen möglicherweise unter neuer Leitung, aber auch für die ehemalige, vom Berufsleben in die Freiheit entlassene Schulleiterin. Sie möchte sich künftig erholen, reisen und für die Enkel da sein. Ein besonderes Geschenk wird die aus Lemgo stammende und in Bremen aufgewachsene Pensionärin immer an ihre Schule erinnern, die sie 2002 als Schulleiterin übernommen hat: Ein Mosaiktisch, in den jeder Schüler eine Scherbe eingelegt hat.

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