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Schwimmvereine skeptisch über Zentralbad-Konzept

Garbsen Schwimmvereine skeptisch über Zentralbad-Konzept

Der Schwimmverein (SVG) und die DLRG sehen skeptisch in die Zukunft des Schwimmangebots in Garbsen. Sie halten daran fest, dass die Konzeption eines Zentralbades mit sechs Bahnen zu klein ist, um den Bedarf von Vereinen, Schulen und Freizeitschwimmern abzudecken.

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Der Schwimmverein kritisiert das Konzept eines Zentralbades.

Quelle: SVG

Garbsen. „Mein Eindruck ist, dass die Öffentlichkeit noch nicht wahrgenommen hat, dass sie mit diesem Konzept in die Nachbarstädte verwiesen wird“, sagt SVG-Vorsitzende Roswitha Just. „Von jetzt rund 117.000 Nutzern der Bäder bleiben 35.000 übrig - und wo gehen die anderen schwimmen?“, fragt Just. „Wie wird die Bevölkerung das aufnehmen?“

Just lehnt auch die Variante ab, wonach die sechs Bahnen zu je 2,50 Meter Breite in acht schmalere Trainingsbahnen umgewandelt werden könnten: „Alles unter 2,50 Meter Breite bedeutet Unfallgefahr“, sagt Just. Auch die im Konzept für die Vereine vorgesehenen Uhrzeiten von 16 bis 22 Uhr können diese ihrer Einschätzung nach nicht nutzen: Allenfalls ab 17 Uhr sei Schwimmbetrieb möglich, da weder Kinder noch Schwimmtrainer früher am Tag Zeit hätten - und auch nicht bis zur späten Zeit um 22 Uhr. Sie sieht in der Verknappung des Schwimmangebots ein „Diktat des Haushaltsrechts“.

Unterdessen hat die Stadtverwaltung Kontakt zu den beiden Vereinen aufgenommen. In separaten Gesprächen werden die Möglichkeiten ausgelotet. Die Gespräche mit dem SVG haben vergangene Woche begonnen, für dieses Wochenende ist das erste Gespräch mit der DLRG anberaumt. Noch steht die Frage im Raum, ob die beiden Vereine bereit wären, ein Freibad in Eigenregie zu betreiben. Wie weit man da schon gekommen ist, möchte Just nicht sagen. „Es ist noch zu früh für Mitteilungen“, sagt er. Rolf Schlösser von der DLRG sieht das Angebot skeptisch: „Darauf könnten wir nur antworten: vielleicht, mal sehen“, sagt er, denn die Frage sei zu unverbindlich. „Wir wissen nicht, worüber wir da reden, wie groß, welcher Standort, was wir zu tun hätten, wie die finanziellen Rahmenbedingungen wären“, sagt er. Erst wenn diese Details bekannt seien, dann könnten die Vereine auch eine konkrete Antwort geben. Ein Hindernis sieht Schlösser allerdings schon voraus: „Ich wüsste nicht, wo wir genügend ehrenamtliches Personal herbekommen sollten.“

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