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Winterdienst arbeitet in zwei Schichten

Garbsen/Havelse Winterdienst arbeitet in zwei Schichten

Der Winter kann kommen, die städtischen Servicebetriebe sind vorbereitet. Dienst- und Streupläne sind erstellt, ausreichend Streugut ist gelagert. Auch die Fahrzeuge sind gerüstet. Neu ist eine App zur Wettervorhersage.

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Sind präpariert für den Winterdienst (von links): Meino Heuer, Jürgen Schmoling und Andreas Fröhlich von den Servicebetrieben.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Ein plötzlicher Wintereinbruch wie am vergangenen Sonntag ist kein Problem für den Winterdienst der Servicebetriebe Garbsen. Die Schichtpläne gelten seit dem 1. November. Der Fahrzeugcheck und die Bestellung des Streugutes sind bereits in den Sommermonaten passiert. Auch die Streupläne wurden schon im Oktober erstellt.

Neu im Winterdienst ist die Nutzung einer speziell für die Garbsener Verhältnisse konzipierten App: Sie sagt das Wetter bis zum nächsten Tag verlässlich voraus - die Daten kommen von einer Garbsener Wetterstation. „Die Winter sind unkalkulierbar geworden“, sagt Meino Heuer, Leiter der Servicebetriebe. Meteorologen seien sich lediglich sicher, dass es gleichmäßige Winter nicht mehr geben werde. Und wie wird der Winter in dieser Saison? „Wenn er kommt, dann wird er hart, aber kurz“, sagt Heuer.

Der Winterdienst arbeitet in zwei Schichten: Eine der zwei Gruppen von je 25 Mitarbeitern hat nach dem Tagesdienst die ganze Nacht Bereitschaft. Der Wechsel geschieht wöchentlich. Andreas Fröhlich, Sachgebietsleiter Tiefbau, und Jürgen Schmoling, Sachgebietsleiter Grün, führen die beiden Mannschaften an.

Der Maschinenpark besteht aus 16 Fahrzeugen, davon sind sechs große Unimog-Lastwagen mit Schiebern und Streuvorrichtung, fünf Kleintraktoren und fünf Transporter. Rund 300 Kilometer Straße müssen betreut werden. Bei langen, strengen Wintern werden 300 bis 400 Tonnen Streugut gebraucht - verwendet werden ein angefeuchtetes Magnesiumchloridgemisch und Splitt. 200 Tonnen haben die Servicebetriebe auf Vorrat. Heuer appelliert an die Hausbesitzer, dass die Gehwege in einer Breite von 1,20 bis 1,50 Meter gefegt werden müssen. Auch die gewerblichen Firmen, die für Unternehmen den Winterdienst übernehmen, mahnt er: Es geschehe immer wieder, dass Salz für die Gehwege verwendet werde. Das sei verboten.

Garbsener Bürger können Splitt in haushaltsüblichen Mengen bei den Servicebetrieben, Im Alten Dorfe 37-43, bekommen oder aus der Box am Friedhof Planetenring nehmen.

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