Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
So geht’s weiter beim Badepark

Garbsen So geht’s weiter beim Badepark

Braucht der neue Badepark in Berenbostel sechs Bahnen? Und einen Sprungturm? Es geht jetzt um die nächsten Schritte. Den Auftakt der Diskussionen macht am Dienstag der Ortsrat Berenbostel.

Voriger Artikel
Neuer Name für Blues Matinee gesucht
Nächster Artikel
Garbsener gedenken am Volkstrauertag

Der Ortsrat Berenbostel befasst sich am Dienstag mit den Planungen zum Wiederaufbau des Badeparks.

Quelle: Gerko Naumann

Berenbostel.  Für die Arbeitsgruppe Bäder in Garbsen ist die Sache klar. Sie hat sich für eine „komplette Neuplanung“ des Badeparks Berenbostel ausgespochen. Diese hatte der  zuständige Architekt Ulrich Zech bei einer Präsentation in der Aula der Geschwister-Scholl-Gymnasiums ins Spiel gebracht. Am Dienstag, 14. November, befasst sich der Ortsrat Berenbostel mit dieser Idee.

Zum Hintergrund: Zech und seine Mitarbeiter hatten sich nach dem Wiederaufbau-Beschluss des Rates im Februar mit Sparmöglichkeiten befasst. Ihr neues Konzept unterscheidet sich von den bisherigen Planungen vor allem dadurch, dass es ein Kombibad mit sechs (statt bislang fünf) Bahnen vorsieht. Das würde zwar insgesamt sogar teurer als die knapp 19,2 Millionen Euro, die der Neubau ursprünglich kosten sollte. Dafür, so heißt es in der Vorlage, würde das Konzept „den Entfall eines zweiten Bades in Garbsen ermöglichen.“

Damit ist logischerweise das Hallenbad am Planetenring im Stadtteil Auf der Horst gemeint. „Wir haben den Bedarf der Schwimmvereine und Schulen ermittelt. Wenn es künftig nur noch ein Bad in Garbsen geben sollte, muss das mindestens sechs Bahnen haben“, erklärt Stadtsprecher Benjamin Irvin.  

In seiner  Haushaltsrede bei der jüngsten Sitzung des Rates in Garbsen hatte Bürgermeister Christian Grahl betont, dass in Zukunft auch freiwillige Leistungen von den Politiker auf ihre Notwendigkeit geprüft werden müssen. „Der Rat hat sich gegen ein Zentralbad und für den Wiederaufbau des Badeparks Berenbostel entschieden. Deshalb ist es der Rat, der nun auch zu entscheiden hat, was mit dem Hallenbad am Planetenring geschieht“, hatte der Verwaltungschef unmissverständlich klargemacht. Die Botschaft geht in Richtung SPD, die immer eine Zwei-Bäder-Lösung gefordert hat, aber nie beides zusammen verabschieden wollte. Nach Grahls Ansicht ist jetzt der Zeitpunkt, sich auf ein langfristiges Bäderkonzept zu verständigen. Der geschätzte Sanierungsbedarf für das Hallenbad Planetenring liegt bei rund 5,5 Millionen Euro.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Bäder haben sich noch in weiteren Detailfragen geeinigt. Sie wollen die Textilsauna aus den Planungen streichen. Für unverzichtbar halten sie dagegen die Sanierung des Freibades, einen Aufsichtsturm und einen Sprungturm.

Info: Die Sitzung des Ortsrates beginnt am Dienstag, 14. November, um 18 Uhr in der Gaststätte Reddert an der Dorfstraße 4. Bis zur Ratssitzung am 11. Dezember wird das neue Konzept noch in allen Fachausschüssen und Ortsräten der Stadt besprochen.

Die Präsentation des Architekten Ulrich Zech mit allen Daten und Fakten finden Sie  HIER.

 

Von Gerko Naumann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6xgcte8m57t1jrkfw6y2
Schüler diskutieren über Zukunft der Ozeane

Fotostrecke Garbsen: Schüler diskutieren über Zukunft der Ozeane

Lebensart-Garbsen

Viele interessante Informationen, Adressen und Unternehmen aus Hannovers Nachbarort finden Sie im innovativen Netzwerk "Lebensart Garbsen". mehr