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Das Meer, die Liebe und ein Grog im Jazz-Club

Garbsen Das Meer, die Liebe und ein Grog im Jazz-Club

Sonja Die Band hat die neue Saison beim Jazz-Club Garbsen in der Reihe „Kleines Jazzkonzert“ am Freitagabend eröffnet. Ein stimmungsvoller Einstieg - mit plattdeutschen Texten.

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Sonja Die Band im Jazz-Club Garbsen - Frontfrau Sonja Stephan singt von Liebe, Schlittschuhlaufen und dem Großstadtleben.

Quelle: Benjamin Behrens

Altgarbsen. Der Keller des Musikstudio Garbsen ist fast voll. Die rund 40 Zuschauer haben sich auf die Stuhlreihen verteilt oder stehen an den Tischen – viel Platz ist nicht für Sonja Die Band. Die Musiker haben sich samt Instrumenten in die Ecke sortiert. Das macht schließlich auch den Charme der Konzerte im Musikstudio aus.

„Wir haben heute in unserer Reihe des kleinen Jazz-Konzertes Sonja Die Band“, sagt Rüdiger Krohne. „Sonja Die Band bezaubert mit lyrisch-jazzigen bis hin zu soulig klingender Musik“, kündigt der stellvertretende Vorsitzende des Jazz-Club Garbsen an.

Sängerin Sonja Stephan intoniert die englischen, deutschen und – Achtung – plattdeutschen Texte mit weich und angenehm klingender Stimme. Und natürlich begrüßt die gebürtige Ostfriesin die Zuhörer mit Moin. „Secht man so in Ostfriesland“, sagt Sonja Stephan. „Die Natalie ist neu eingestiegen – unser junges Küken.“

Dass Gitarristin Natalie Palsa erst seit vier Wochen offiziell in der Band ist, fällt nicht auf. Schon öfter hat sie für Auftritte die Stammbesetzung ergänzt. Dazu gehört Bassist Volker Dowidat, der Ruhepol. Keyboarder Marcus Altmann liefert sich immer wieder kleine humorige Kabbeleien mit Sängerin Sonja. Der heimliche Star ist Marc Figge. Der Schlagzeuger legt eine Spielfreude an den Tag, die ihn schnell Schwitzen lässt. Zwischendrin wechselt das Multitalent zum Saxofon.

Zweieinhalb Stunden lang nimmt die Band die Zuhörer mit an die friesische Nordseeküste, zum „Schöfeln“, also Schlittschuhfahren, gerne mit heißem Grog. Besonders schön ist das Stück „Heltied bie nanner“, das von der Liebe zwischen Sonja Stephans Eltern berichtet. Andere Songs greifen das Großstadtleben auf, auch Coverversionen sind dabei.

„Hat mir sehr gut gefallen“, sagt Zuhörerin Hiltraut Herrenbrück. Gerade die Kombination aus Plattdeutsch und Jazz sei mal etwas Anderes.

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Von Benjamin Behrens

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