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Wohnungen des Spar- und Bauvereins gefragt

Garbsen Wohnungen des Spar- und Bauvereins gefragt

Leerstand gibt es in den 53 Wohnungen des Spar- und Bauvereins Havelse nicht. Im Gegenteil, es gibt sogar eine Bewerberliste, weil die Mietwohnungen begehrt sind. Der Verein wurde im Oktober 1951 gegründet, 1952 das erste Haus gebaut. Daher feierte die Gesellschaft nun 65-jähriges Bestehen.

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Edgar Struthoff, Geschäftsführer des Spar- und Bauvereins, zeigt die neuen Balkone am Haus Im Mailand 59.

Quelle: Lütjens

Havelse. Das Ereignis haben Geschäftsführer Edgar Struthoff und der sechsköpfige Aufsichtsrat zusammen mit Mietern gefeiert. Der Spar- und Bauverein verfügt über insgesamt acht Häuser in der Schulstraße und Im Mailand sowie ein Büro mit Ladenlokal. Auch 23 Garagen gehören zum Bestand. Struthoff weiß auch, warum die Wohnungen so begehrt sind: Die Mieten seien niedrig und es werde keine Kaution verlangt. Außerdem gibt es rundherum viel Grün zum Sitzen und Spielen, die Lage ist ruhig.

In diesem Jahr hat die Wohnungsbaugesellschaft viel investiert, 150.000 Euro für die Nachrüstung mit Balkonen am Haus Im Mailand 59 ausgegeben. Im nächsten Jahr ist das Nachbarhaus an der Reihe. Ab 2002 wurden alle Häuser mit Wärmedämmung versehen. Frei gewordene Wohnungen werden komplett renoviert. "Das kostet mit Elektro- und Malerarbeiten und dem Verlegen von Laminat zwischen 20.000 und 25.000 Euro", sagt Struthoff.

Er freut sich, dass die GmbH ein gesundes Unternehmen ist, das Gewinn macht. So kann den verbliebenen 20 Gesellschaftern seit vielen Jahren eine Dividende von zehn Prozent gezahlt werden. Das war nicht immer der Fall. 1969 war die Gesellschaft in Schieflage geraten. Struthoff übernahm für fünf Jahre die Geschäftsführung und sorgte für Konsolidierung. Seit 1979 führt der ehemalige Technische Angestellte der Uni Hannover ohne Unterbrechung die Geschäfte, kümmert sich um Mieter und sieben Hausmeister.

Die Häuser des Spar- und Bauvereins entstanden in den Jahren 1952 bis 1960. Anlass für die Gründung des Vereins war die große Wohnungsnot durch Flüchtlinge. Der Architekt und damalige Gemeindedirektor Heinrich Stummeyer verfügte über gute Kontakte zu Land- und Geldgebern. Vor allem Landwirte gehörten zu den ersten 100 Anteilszeichnern, weil ihre Höfe mit Flüchtlingen belegt waren.

Auch heute ist die Mieterschaft international und bunt gemischt. "Die älteren Mieter ziehen nur aus, wenn sie ins Seniorenheim gehen", sagt Struthoff. Daher bevorzuge er als Nachfolger junge Leute, gerne auch mit Kindern. Bauen werde die Gesellschaft in Zukunft nicht mehr. "Wir sind zufrieden mit dem, was wir haben", sagt Struthoff.

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Das alte Bild zeigt das selbe Haus kurz nach dem Bau in den Fünfzigerjahren.

Quelle: Lütjens
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