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Stadt will Kunstförderung neu aufstellen

Garbsen Stadt will Kunstförderung neu aufstellen

Die Stadt Garbsen will ihre Kunstförderung für Kinder und Jugendliche neu ausrichten. Der Jugendkunstpreis und die Jungen Künste sollen in einem neuen Format zusammengeführt werden. Dafür sollen erstmals im Haushalt 2019 12.000 Euro bereit gestellt werden.

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Ceren Ilgün (links) und Sina Gebhard haben sich in der Reihe "Junge Künste" selbst gezeichnet.

Quelle: Gerko Naumann

Garbsen-Mitte. Das teilt die Verwaltung in einer Beschlussvorlage für den Rat mit. Damit folgt sie einer Empfehlung der Arbeitsgruppe für die Vergabe des Jugendkunstpreises und des Kulturpreises. Grund für die Neuerung ist, dass die anfangs hohen Teilnehmerzahlen stark nachgelassen haben. Zuletzt beteiligten sich elf Kinder und junge Menschen im Alter von 13 bis 20 Jahren. "Ziel des Jugendkunstpreises war und ist, jugendliche Künstler, Einzelne, Gruppen oder Arbeitsgemeinschaften zu fördern, zu würdigen und zu ermutigen, sich im Kunst- und Kulturbereich zu engagieren", heißt es in dem Papier.

Dafür stellte die Stadt 4000 Euro zur Verfügung, davon 2000 für Preisgelder. Der Preis wurde erstmals im Jahre 2000 vergeben. Er richtet sich an Beiträge aus Literatur, Musik, Darstellende und Bildende Kunst. Diese ließen sich laut Stadt schlecht miteinander vergleichen. Wegen sinkender Teilnehmerzahlen und Qualität vermutet die Verwaltung, dass die Idee des Jugendkunstpreises an Bedürfnissen und Interessen junger Künstler vorbeigeht.

Anders verhält es sich mit den Jungen Künsten, die die Stadt mit insgesamt 5000 Euro verteilt über zwei Jahre fördert. Dabei handelt es sich um schulische Projekte, die laut Vorlage oftmals vielfältig und hochwertig seien. Da die Werke meist in den Schulen bleiben, fehlt das öffentliche Interesse. Daher sollen auch die Jungen Künste in einen neuen Kontext gestellt werden. Daher hat die Arbeitsgruppe ein neues Konzept entwickelt. Beide Formate sollen ohne Wettbewerbsdruck alle zwei Jahre in einem neuen Format zusammengeführt werden. An der Namensgebung sollen Garbsener Schüler mitwirken.

Rathaus, Aula am Planetenring, Forum der IGS, Kalle oder das Zirkuszelt der Jugendpflege könnten zur Bühne junger Künstler werden. Das können Einzelne, Gruppen oder Schulen sein. Die Gesamtorganisation übernimmt die Stadt. Als Höhepunkt soll ein Kunstprojekt mit einem professionellen Künstler angeboten werden, um ein Kunstwerk im öffentlichen Raum zu gestalten. Da Aufwand und Personaleinsatz höher sind, wird der Haushaltsansatz auf 12.000 Euro erhöht. Fördergelder sollen eingeworben werden. Die Politiker entscheiden darüber in der Ratssitzung am Montag, 11. September.

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