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Kistenweise Bücher für Integrationshelfer

Garbsen Kistenweise Bücher für Integrationshelfer

Was kann ein Integrationslotse tun, wenn Probleme beim Arztbesuch mit seinem Schützling auftreten? Oder wie kann er über einfache Begriffe ein Gespräch beginnen? Lösungen und Hilfestellungen bei diesen Schwierigkeiten können Bücher aus den Willkommenspaketen bieten, die die Stadtbibliothek am Montag an drei Kooperationspartner verteilt hat.

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Iris Metge (v. l.), Sabine Eilers und Barbara Willhauck-Wilken übergeben die Bücherpakete an Andreas Wiens, Kathrin Osterwald und Rebekka Hinze.

Quelle: Uwe Kranz

Garbsen. Als Teil des Projektes "Willkommen! Bibliotheksangebote für Flüchtlinge" sollen die Bücherkisten die Integration und die Vermittlung von Sprachkenntnissen an Flüchtlinge unterstützen. Das Projekt hat das Land Niedersachsen im vergangenen November gemeinsam mit 120 Büchereien ins Leben gerufen. Die 29 Titel unfassenden Pakete - vom Kinder- zum Erwachsenenbuch und vom Sprachlern- bis zum Kauderwelsch-Wörterbuch - stehen jetzt den Projektpartnern zur Verfügung. 

Möglichst viele Flüchtlinge sollen von dem Angebot profitieren können. Das Ökumenische Sozialprojekt Neuland plant deshalb eine "Ausleihe an die Menschen, die zu uns kommen", erklärt Projektkoordinatorin Kathrin Osterwald. Inwiefern einzelne Personen tatsächlich die Bücher mitnehmen können, sei nach den gemachten Erfahrungen abzuwarten, sagt Rebekka Hinze vom evangelischen Flüchtlingswerk Hannover-Garbsen-Seelze. Als dritter Kooperationspartner möchte Andreas Wiens von European Homecare, dem Betreiber mehrerer Flüchtlingsunterkünfte, offene Regale in seinen Einrichtungen aufstellen. Die Bewohner können die Bücher beispielsweise "für Hausaufgaben nach dem Sprachkurs nutzen", wie sich der Unterkunftsleiter vorstellt.

Sabine Eilers, Leiterin der Stadtbibliothek, möchte mit ihrer Einrichtung in der Stadt eine Art Hotspot für das Thema Sprachförderung sein. In den vergangenen Monaten hat sie viel Knowhow zu den Thema gesammelt. Sie bietet ihre Beratung für den Umgang mit entsprechender Literatur an. "Alles was über den Inhalt der Kisten hinausgeht, haben wir bei uns im Regal", sagt sie. "Die Bibliothek soll sich wandeln und zu einem Ort der Begegnung werden", sagt Sozialdezernentin Iris Metge.

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