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Leistungsspange bleibt ein Leben lang

Garbsen Leistungsspange bleibt ein Leben lang

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die Jugendfeuerleute erringen können. Diese zu erreichen, das ist am Sonntag das Ziel von 29 Teams aus der Region mit rund 260 Jugendlichen auf dem Sportplatz des TSV Berenbostel gewesen. Die Stadtjugendfeuerwehr Garbsen hat den Wettbewerb ausgerichtet.

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Die Jugendfeuerwehrleute aus der Region kämpfen für das Erreichen der Leistungsspange.

Quelle: Lütjens

Berenbostel. Für die perfekte Organisation zollten Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing und Regionsjugendfeuerwehrwart Michael Homann dem Team um Norbert Matzke von der Ortsfeuerwehr Berenbostel Lob und Dank. 25 Teams haben die Abnahme bestanden, 184 Leistungsspangen wurden vergeben. Mindestens zehn Punkte mussten die Teilnehmer dafür erreichen.

In einigen Teams waren sogenannte Füller am Start, die entweder noch zu jung für die Abnahme sind oder die Spange bereits errungen haben. "Die Jugendlichen zeigen eine große Verantwortung für die Gruppe und wollen ihren Kameraden helfen, die begehrte Auszeichnung zu erringen", sagte der stellvertretende Regionsjugendfeuerwehrwart Daniel Imhof.

"Die Spange bedeutet mir sehr viel, ich habe viel dafür getan", sagte der 18-jährige Mustafa Akkus aus Wunstorf. Er steht kurz vor dem Wechsel in die aktive Wehr. Judith von Grünhagen (38) Leiterin der Jugendfeuerwehr Uetze trägt die Spange noch immer an der Uniform. "Es ist der Höhepunkt im Feuerwehrleben, weil es mit Leistung zu tun hat", sagte sie.

Entsprechend ehrgeizig gingen die Jugendlichen in die Wettbewerbe. Dazu gehörten ein simulierter Löschangriff mit dem Aufbau einer Wasserversorgung, ein Staffellauf über 1500 Meter und Kugelstoßen. Dabei mussten neun Werfer insgesamt mehr als 55 Meter erreichen. Eine Schlauchstafette über 120 Meter musste unter 75 Sekunden absolviert werden. Diese simuliert den Aufbau einer Wasserverbindung über eine lange Strecke.

In einem Theorieteil galt es, allgemeine und feuerwehrtechnische Fragen zu beantworten. "Fragen zum Bundestag und der Kommunalwahl, zu Feuerwehrfahrzeugen und Besatzung, Versicherung und Kostenträger für die Feuerwehr", zählt Torben Löhr (15) vom Team Pattensen Beispiele aus dem Fragenkatalog auf. Sein Team zeigte sich mit der eigenen Leistung zufrieden.

Wichtig sei, das Miteinander in der Gruppe zu stärken. "Darauf kommt es auch bei späteren Einsätzen an", sagte Imhof, der auch für die Pressearbeit zuständig ist. Der Wettbewerb decke viele Facetten der Feuerwehrarbeit ab. "Es ist eine Abfrage dessen, was die Jugendlichen gelernt haben. Daher bereiten sie sich hart auf den Wettbewerb vor", sagte Martin Tornow vom Team Wedemark III.

Die Leistungsspange haben 25 von 29 gestarteten Jugendfeuerwehrteams erhalten: Arnum; Bokeloh/Steinhude/Wunstorf; Stadt Burgwedel (mit Burgdorf) 1 und 2; Stadt Garbsen/Engelbostel; Davenstedt/Badenstedt/Wettbergen/Linden/Stöcken; Gehrden; Hemmingen; Hohenbostel/Winninghausen; Hüpede/Oerie; Klein Heidorn; Laatzen; Lehrte 2; Mariensee; Osterwald/Nöpke; Pattensen; Ronnenberg 1 und 2; Sehnde 1 und 2; Uetze, Wedemark 2 und 3; Wennigsen; Winsen/Aller.

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