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Stadtteilzentrum für die Horst

Garbsen Stadtteilzentrum für die Horst

Quartiersmanager Marc Müller-de Buhr mahnt für die Horst ein Stadtteilzentrum an: Die Diskussion müsse neu geführt werden, sagt er.

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Marc Müller-de Buhr

Quelle: Bernd Riedel

Auf der Horst. „Es fehlt ein Mittelpunkt, an dem sich alle Initiativen und Vereine orientieren könnten, die jetzt weit verstreut im Stadtteil untergebracht sind. Das Thema treibt hier viele um.“ Denkbar sei ein Haus, das professionell geführt werde, oder ein Haus in Selbstverwaltung der Vereine und Initiativen.

Es gibt bereits zwei Punkte, an denen sich viel Leben entfaltet: die Begegnungsstätte am Hérouville-St.-Clair-Platz und das Gebäude, in dem das Hallenbad untergebracht ist. Das Hallenbad ist zurzeit in der Diskussion: Sollte es geschlossen werden, gäbe es hier Raum für ein Stadtteilzentrum.

Nach Ansicht Müller-de Buhrs sollte das Stadtteilzentrum mit professionellem Personal ausgestattet werden, „das nicht nur Hausmeisteraufgaben zu erledigen hätte“, sondern „die ehrenamtlichen Gruppen inhaltlich und konzeptionell unterstützt und die Aktivitäten steuert“. Die Vereine wären dann Kooperationspartner, hätten dort möglichst alle ihren Raum und kämen dadurch leichter in Kontakt miteinander. Denkbar sei aber auch ein Zentrum in Selbstverwaltung der Vereine und Initiativen. Ein Stadtteilzentrum, meint Müller-de Buhr, müsste zugleich einen anderen Mangel beheben und Räume für größere Veranstaltungen, auch für große Privatfeiern, zur Verfügung stellen.

Weiteren Handlungsbedarf im Stadtteil Auf der Horst, in dem es sowohl sehr viele sehr junge als auch sehr viele sehr alte Bewohner gebe, sieht der Quartiersmanager bei der Barrierefreiheit. „Die muss ausgebaut werden“, sagt Müller-de Buhr. Es sei gut, dass „wir den DRK-Pflegestützpunkt haben, das wird sich in der Zukunft als günstig für den Stadtteil erweisen“. Die Betreuung von Flüchtlingen dürften nicht allein den Ehrenamtlichen aufgebürdet werden.

Auch die Angebote für Jugendliche müssten beständig hinterfragt und aktualisiert werden, „damit so etwas wie am Sperberhorst nicht wieder passiert“. 2012 und 2013 hatte eine Gruppe gewaltbereiter Jugendlicher dort für erhebliche Unruhe gesorgt. Mit dem Streetworker-Projekt X ist wieder Frieden eingekehrt.

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Von Redakteur Bernd Riedel

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