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Kandidaten von hoher Qualität

Garbsen Kandidaten von hoher Qualität

Neue Gesichter in der Garbsender Stadtverwaltung. Am Montag wurden die drei neuen Auszubildenden vereidigt. Die jungen Männer haben gute Chancen auch nach ihrer Ausbildung in der Verwaltung übernommen zu werden.

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Die Stadt bildet wieder aus (von links): Fuat Eren, Daniel Pöhler, Evgeni Kolohlin und Ralf Wilkening, Fachbereichsleiter Personal.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen-Mitte. Die Stadt Garbsen bildet wieder aus: Am Montag sind im Rathaus drei junge Männer vereidigt worden. Im vergangenen Jahr waren in der Stadtverwaltung keine Auszubildenden eingestellt worden. Die Stadt achtet darauf, nicht über den eigenen Bedarf hinaus auszubilden.

Die Bewerbungen - es waren zwischen 40 und 80 pro Stelle - seien in diesem Jahr von hoher Qualität gewesen, sagt Ralf Wilkening, Fachbereichsleiter für Personal: „Wir hatten eine große Auswahl von Bewerbern mit sehr guten Testergebnissen.“ Das sei aber nicht immer so: „Die Qualität der Bewerbungen schwankt“, sagt Wilkening.

Evgeni Kolohlin (19) ist Stadtinspektor-Anwärter. Er hat in diesem Jahr in Garbsen am Geschwister-Scholl-Gymnasium die Abiturprüfungen abgelegt und möchte gern in Garbsen bleiben: „Das ist meine Heimat, ich freue mich deshalb sehr, einen Ausbildungsplatz in Garbsen bekommen zu haben.“ Fuat Eren (26) möchte Verwaltungsfachangestellter werden. Er hat sich nirgends anders beworben. Im Einstellungstest hat er „hervorragend“ abgeschnitten, sagt Wilkening. Daniel Pöhler (23) will sich zum Fachinformatiker ausbilden lassen. Er kommt aus der Nähe von Hameln und wird jetzt jeden Morgen einpendeln.

Einer von den dreien hat sich als Schwerbehinderter auf eine erst kürzlich eingerichtete Stelle beworben. „Die Stelle ist auf unsere Bitte eingerichtet worden“, sagt Dirk Neddermeyer, Schwerbehindertenbeauftragter, „wir freuen uns, dass wir beim Bürgermeister auf offene Ohren gestoßen sind.“

Die Stadt Garbsen bildet nur nach Bedarf aus. Sie will den jungen Leuten keine irrealen Hoffnungen machen. Ausnahme sind gewerbliche Berufe wie etwa im Garten- und Landschaftsbau: „In dem Bereich ist auf dem Arbeitsmarkt schnell eine Stelle zu bekommen“, sagt Kämmerer Heinz Landers. Die Chancen der drei neuen Azubis, übernommen zu werden, sofern sie die Prüfungen bestehen, sind daher sehr gut.

Landers sieht wegen des demografischen Wandels einen Mangel an qualifizierten Bewerbern auf die Verwaltungen zukommen: „Bald wird es kaum noch Bewerber geben und daher auch weniger gute“, sagt er. Die Stadtverwaltung macht sich in dieser Hinsicht aber noch keine Sorgen: Garbsen habe als Kommune in einem Ballungsraum wesentlich bessere Chancen, gute Bewerber zu bekommen, als etwa Kommunen auf dem Lande.

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Mehr als 10.000 junge Leute haben am Montag ihre Ausbildung in der Region Hannover begonnen. Allein Bereiche der Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK) hatten 8456 Auszubildende ihren ersten Arbeitstag, das sind 1,2 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

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