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Keine Grünpfeile mehr in der Stadt

Garbsen Keine Grünpfeile mehr in der Stadt

Die Stadtverwaltung lehnt die Installation von Grünpfeilen für Rechtsabbieger im Stadtgebiet ab. Der Pfeil schade mehr als dass er nütze. Die Verwaltung stützt sich auf eine Expertise der Polizei Garbsen. Der einzige vorhandene Grünpfeil an der Kreuzung Osterwalder Straße/Im Rehwinkel wird wieder entfernt.

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Verwaltung und Polizei lehnen die Installation von Grünpfeilen für Rechtsabbieger in Garbsen ab.

Quelle: Symbolbild

Garbsen. Vor 15 Jahren hatte eine Arbeitsgruppe die Frage schon untersucht und sich dann nur für den Grünpfeil Osterwalder Straße entschieden. Mit einem Antrag an den Rat der Stadt hat die Fraktion der Grünen das Thema erneut auf die Tagesordnung gebracht. Sie hatte 26 mögliche Kreuzungspunkte aufgelistet.

Inzwischen, sagen Polizei und Verwaltung, hat sich die Bilanz von Grünpfeilen sehr verschlechtert: Sie brächten marginale Vorteile für den Verkehrsfluss, erhöhter aber das Sicherheitsrisiko. Vielen Autofahrern sei nicht bekannt sei, dass sie trotz freier Fahrt an der Linie vor der Ampel halten müssen, um Fußgänger und Radfahrer durchzulassen. Viele Städte und Gemeinden seien dazu übergegangen, Grünpfeile wieder zu entfernen, heißt es in der Beschlussvorlage.

Ablehnend sind Polizei und Verwaltung auch gegenüber dem Vorschlag der Grünen, die Ampeln an den Kreuzungen am Rathaus und Meyenfelder Straße/Gutenbergstraße nachts abzuschalten. Die Kreuzung am Rathaus werde bis in die Nacht von Kinogängern und Restaurantbesuchern genutzt, schreibt die Polizei, außerdem gelte die Grundeinstellung Grün für die Berenbosteler Straße. Die Nachtabschaltung sei weder begründbar noch nachvollziehbar. Bei der Kreuzung Meyenfelder Straße lehnt die Polizei die Nachtabschaltung aus grundsätzlichen Erwägungen ab: Sie sei stark belastet, hoch seien die Unfallzahlen.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt spricht über das Thema am Mittwoch, 24. August, ab 18 Uhr im Rathaus. Der Rat entscheidet voraussichtlich am 5. September.

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