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Startschuss zur Sozialen Stadt

Berenbostel Startschuss zur Sozialen Stadt

Vor rund vier Jahren hat die Stadt das Quartier am Kronsberg von Stadtplanern und Architekten untersuchen lassen. 2014 kam der Zuschlag für das Programm Soziale Stadt, das im Stadtteil Auf der Horst seit 2006 läuft. Nun fällt der Startschuss in Berenbostel.

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Der Franziskusweg, der sich durch das ganze Quartier am Kronsberg in Berenbostel zieht soll aufgewertet werden.

Quelle: Susanne Harmening

Berenbostel. „Das soll keine Frontalveranstaltung werden“, sagt Ulrich Berding vom Stadtplanungsbüro Plan Zwei. „Wir wollen den Dialog eröffnen.“ Er spricht über die erste Nachbarschaftsversammlung am Kronsberg, die für nächsten Donnerstag geplant ist. Mit ihr fällt offiziell der Startschuss für das Programm Soziale Stadt in Berenbostel. Seine Kollegin Lisa Nieße ergänzt: „Wir wollen wissen, wo den Bewohnern der Schuh drückt, was aus ihrer Sicht in Sachen Verkehr, Gebäude, Grünflächen und Einrichtungen zu verbessern ist.“ Die Planer hoffen auf rege Beteiligung. Mehr als 1000 Flyer hat die Stadt im Quartier verteilt. „Nur wenn die Bewohner sich einbringen und mitziehen, kann es eine Weiterentwicklung geben“, sagt Uwe Mußgnug von der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK), die die Stadt als Sanierungsträger beauftragt hat. Die DSK-Tochter BauBeCon ist bereits Sanierungsträger Auf der Horst. Bei der Nachbarschaftsversammlung werden unter anderem Ortsrat, Stadtverwaltung, Kirchengemeinden, Integrationsbeirat und Polizei vertreten sein. Auch die verschiedenen Wohnungsgesellschaften, denen der Großteil der 1145 Wohnungen auf dem Kronsberg gehört, sollen dabei sein.

Die Versammlung moderieren wird der Quartiersmanager der DSK, Jan Welge. Er ist Ansprechpartner vor Ort und Bindeglied zwischen allen Beteiligten. Im Februar soll er direkt neben dem Nachbarschaftsladen Neuland einziehen. „Die Funktionen greifen schließlich ineinander“, sagt Christine Thenhaus, Leiterin der Abteilung Stadtplanung im Rathaus.

Im März und Ende des Frühjahrs sind zwei weitere Nachbarschaftsversammlungen geplant. Am Ende soll der Rahmenplan für die Sanierung stehen.

Von Susanne Harmening

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