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Streit um Zentralbad bei Arealbegehung

Garbsen Streit um Zentralbad bei Arealbegehung

Das geplante Zentralbad bleibt ein Reizthema: Der Stadtentwicklungsausschuss traf am Mittwochabend bei der Begehung des Areals auf den Protest von Badepark-Freunden. Es wurde mit harten Bandagen gekämpft: zwischen Verwaltung und Bürgern, zwischen Bürgern und Politikern, und sogar zwischen Fraktionsvertretern wurde es laut.

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Heftige Diskussionen am Mittwochabend zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik bei der Begehung des Zentralbad-Areals.

Quelle: Riedel

Garbsen-Mitte. Es waren gegen 17 Uhr etwa 30 Zentralbad-Gegner zum Regenrückhaltebecken an der Europa-Allee gekommen, um an der vom Ausschussvorsitzenden anberaumten Begehung teilzunehmen. Stadtbaurat Frank Hauke zog sich den Unmut von Bürgern zu, als er erläuterte, dass aus der Verwaltung niemand von der Hochbau-Abteilung gekommen war. Er könne nicht alle Fragen beantworten. Er sei Fachmann für Baurecht. Es sei ein Armutszeugnis, dass nicht alle Dezernate vertreten seien, sagte Waldemar Wachtel vom Nabu. Auch zwischen Günther Petrak (Unabhängige) und dem Vorsitzenden des Ausschusses, Dieter Roggenkamp (SPD), der eine ein Zentralbad-Befürworter, der andere ein ausgewiesener Zentralbad-Gegner, kam es zu lautstarkem Schlagabtausch.

Der Ton der Bürger war rauh: Der Lärm von der Autobahn sei unerträglich. Hier würden Millionen in den Sand gesetzt. Niemand wisse, wie viel das Zentralbad wirklich kosten werde, hieß es. Einige Berenbosteler Badepark-Freunde hielten kleine Protestplakate in die Höhe: „Warum hier und nicht da, wo es hingehört?“ stand darauf zu lesen.

Die Nabu-Vertreter Waldemar Wachtel und Dagmar Strube wiesen darauf hin, dass in den Gebieten entlang der Meyenfelder Straße geschützte Amphibien wie die Knoblauchkröte und Kammmolche vorkämen. Die Verwaltung habe den Auftrag von der Politik bekommen, das Zentralbad zu planen. Im weiteren Verfahren würden alle Fragen behandelt und geklärt, sagte Hauke, wie bei jedem Bauvorhaben.

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