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Sturmtief "Xavier": Mehr als 70 Einsätze

Garbsen Sturmtief "Xavier": Mehr als 70 Einsätze

Am Tag nachdem Sturm "Xavier" über Garbsen hinweggefegt ist, haben die Aufräumarbeiten begonnen. Wie hoch der Schaden ist, lässt sich noch nicht beziffern. Die Garbsener Feuerwehren mussten seit Donnerstagmittag zu mehr als 70 Einsätzen ausrücken - drei Helfer wurden dabei leicht verletzt.

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Aufräumarbeiten: Sturm Xavier ließ eine etwa fünf Tonnen schwere Eiche auf den Dachstuhl eines Hauses in Heitlingen krachen.

Quelle: Jutta Grätz

Garbsen. Noch am Freitag waren die Ehrenamtlichen in Garbsen im Dauereinsatz. An mehr als 70 Orten im gesamten Stadtgebiet mussten sie umgeknickte Bäume fällen und zerlegen, sagte Stadtbrandmeister Ulf Kreinacker. Solche Arbeiten sind für die Retter Routine, allerdings gab es auch traurige Nachrichten: "Drei Feuerwehrleute wurden im Einsatz leicht verletzt", sagte Kreinacker.

Einer sei bei Baumfällarbeiten von einem herabfallenden Ast an der Schulter getroffen worden. Ein anderer habe sich "den Fuß verknackst", sagte der Stadtbrandmeister. In einem dritten Fall sei ein Sicherungsseil gerissen - dadurch zog sich ein Helfer Schnittwunden an der Hand zu.

Keine Menschen verletzt

Aus Sicht des Garbsener Polizeichefs Ulrich Knappe war es reines Glück, dass nicht noch mehr Menschen verletzt worden seien. In zwei Fällen seien fahrende Autos von herunterfallenden Ästen getroffen worden. "Zum Glück waren die nicht so dick, so dass es bei Blechschäden blieb", sagte Knappe.

Wie hoch diese Schäden in Garbsen sind, wird sich erst in den nächsten Tagen und Wochen zeigen. Besonders schlimm getroffen hatte es Familie Michler in Heitlingen. Eine rund fünf Tonnen schwere Eiche hielt "Xavier" nicht stand, sie krachte auf den Dachstuhl ihres Hauses an der Ecke Hauptstraße/Resser Straße.

Am Freitag koordinierten Kai Bliemeister und sein Team von einem Gartenpflege-Unternehmen den Abtransport des Baums vom Dach mithilfe eines Krans. "Wir lassen den Stamm in einem Stück herunterhieven", sagt Bliemeister.

Gleich vier nebeneinander stehende Eichen und eine Buche entwurzelte der Sturm am Forstweg in Stelingen. "Wir waren im Garten und hörten es  hinter dem Haus krachen", sagt Leon Moorhoff. Eine Eiche fiel direkt auf das Carport und den Hühnerstall der Familie. In der nächsten Woche lässt die Stadt die Bäume entfernen.

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Von Gerko Naumann und Jutta Grätz

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