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Stürmischer Sonnabend, sonniger Sonntag

Stadtfest Garbsen Stürmischer Sonnabend, sonniger Sonntag

Orkanstarke Böen, Regen – keine Kulisse für das Garbsener Stadtfest. Weniger als 100 Besucher verloren sich am Sonnabend auf dem Rathausplatz. Das musikalische Programm wurde komplett abgesagt. Am Sonntag war die Stimmung dagegen deutlich besser.

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Von Alice über Aloha He bis Ein Stern: Die Jungs von Modern Walking machen am Sonntag Nachmittag Stimmung im Publikum.

Quelle: Anke Lütjens

Garbsen. Angesagt war die Hilfe der Feuerwehr: Fast 30-mal mussten die Ehrenamtlichen zwischen 15.15 Uhr am Sonnabend und gestern Mittag ausrücken. Ein Großteil fiel im Bereich der Ortsfeuerwehr Garbsen an.

Orkanstarke Böen, Regen – keine Kulisse für ein Stadtfest. Weniger als 100 Besucher verloren sich am Sonnabend auf dem Rathausplatz. Dafür waren Wetter und Stimmung am Sonntag deutlich besser.

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 Geknickte Bäume zersägen, dicke Äste von Straßen und Stadtbahngleisen holen, das waren die Hauptaufgaben. Ab 17.30 Uhr häuften sich die Alarmierungen so, dass die Feuerwehr in der Wache am Osterberg eine lokale Einsatzleitstelle aufbaute. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand.

 Drei von vier Bands für das Stadtfest hatten den Weg nach Garbsen geschafft, keine konnte auftreten. Um 20.15 Uhr sagten Uwe Witte von der Stadt und Organisatorin Martina von Hinten schweren Herzens auch den Auftritt der Jetlags ab. Den finanziellen Ausfall tragen von Hinten und die Standbetreiber. Einige waren gar nicht erst gekommen.

 Die wenigen Besucher suchten Schutz an Buden und unter Vordächern. Für die Unentwegten legte DJ Chris Roxxx Musik auf. Nadine Peters, Madeline Schänzer und ihre Freundinnen waren vor allem wegen der Jetlags gekommen. „Die Absage war schon irgendwie klar“, sagten sie. Auch Marc Windhorn kam zum Feiern. „Schade, es steckt viel Mühe drin“, sagte er.

Jetzt müsse es der Sonntag retten. Einzige Bühnenakteure am Sonnabend: die Karateka des KC Seelze mit ihrem eindrucksvollen Programm und die Tanzgruppen Innocence und Extra Dry vom TSV Bordenau. Um so besser lief der Sonntag mit Musik, Kunsthandwerk und Flohmarkt. „Ich bin jedes Jahr hier und mag die Kombination aus Ständen und Musik“, sagte Arnd Buttgereit aus Bad Gandersheim. Um Vielfalt zu bieten, hatte Veronika Schiller den Kunsthandwerkermarkt organisiert. Ihre Idee für mehr Resonanz: Zusammenlegung von Stadtfest und Fest der Vereine.

von Anke Lütjens

Sonntag: Im Petticoat zum
 Erdbeershake

Im Sonnenschein bei Bier, Waffel oder Bratwurst dem Musikprogramm lauschen, Schnäppchen auf dem Flohmarkt finden und über den kleinen, aber feinen Kunsthandwerkermarkt schlendern, Tanzen im Petticoat: Das haben die vielen Besucher gestern am zweiten Tag des Stadtfestes am Rathaus genossen. Spaß hatten die Kinder beim Bungee-Trampolin, auf dem Karussell und in den Wasserlaufbällen.

 Besonders gut kamen die drei jungen Musiker von Modern Walking und die Erdbeershakes an. Modern Walking marschierte – Partysongs schmetternd – durch die Reihen und animierte das Publikum mit Erfolg zum Mitsingen und Tanzen. Das gab’s lange nicht auf einem Stadtfest. Mit Twist, Rock ’n’ Roll und Schlagern nahm die Gruppe Erdbeershake die Festbesucher mit auf eine Zeitreise in die Fünfziger. Sehr sehenswerte Show.

 Weniger sehenswert, weil unpassend zur ganzen Atmosphäre, waren die Stände der Textilhändler am Kino neben denen der Kunsthandwerker. Das braucht das Fest nicht.

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