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Südlink-Gegner: Weg mit der Trasse ALT_091

Garbsen Südlink-Gegner: Weg mit der Trasse ALT_091

Die Bürgerinitiativen Garbsen gegen SuedLink sehen sich im Aufwind: Sie fordern den Netzbetreiber Tennet und die Bundesnetzagentur auf, die Trasse ALT_091, die durch weite Teile Garbsens führen würde, ganz aus der Planung zu nehmen. „Es stehen alle sogenannten Raumwiderstände, die uns bekannt sind, dagegen“, sagt Hans-Rüdiger Steinmetz, ein Sprecher der Meyenfelder Initiative.

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Sichtbarer Protest an der Alten Ricklinger Straße. Riedel

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Grund des neuen Vorstoßes: Der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag beschlossen, dass beim Bau von Gleichstromleitungen die Erdverkabelung Vorrang haben soll. Im Vorrang für Erdkabel sehen die Garbsen Initiativen jedoch keine Verbesserung: „Fachleute, die sich beim Bürgerdialog Stromnetz geäußert haben, sagen, dass auch Erdkabel in erheblichem Maß auf die Umwelt einwirken“, sagt Steinmetz. Bodenstruktur und Wasserführung würden beeinträchtigt.

Die Garbsener Alternativroute ALT_091, eine Trasse von vielen im ersten Vorschlag von Tennet, den die Bundesnetzagentur ablehnte, führt die Kabel noch überwiegend oberirdisch zwischen Osterwald und Frielingen, Horst und Meyenfeld Richtung Garbsener Schweiz und Blauer See.

„Ob oberirdisch oder unterirdisch - es kommt aufs Gleiche heraus: Die ALT_091 würde rücksichtslos Naturräume wie die Hannoversche Moorgeest und die Garbsener Schweiz zerstören“, sagt Steinmetz. „Deshalb lehnen wir auch die Erdverkabelung ab.“ Es stelle sich die Frage, wie „eine solche großtechnische Einrichtung überhaupt quer durch einen Ballungsraum geführt werden soll, in dem die Bewohner bereits durch zwei Flughäfen, die A 2 und die B 6 reichlich Belastungen tragen müssen“.

Die bisherige Planung der Südlink-Trassen mit einer großen Anzahl von Alternativen habe viele Menschen verunsichert. Nun sei es „an der Zeit, nur noch die Trassen zu prüfen, die umweltpolitisch und wirtschaftlich machbar sowie politisch vertretbar sind“, sagt Steinmetz.

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