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Südlinkgegner: Erdkabel sind nicht besser

Garbsen Südlinkgegner: Erdkabel sind nicht besser

Die Reaktionen auf die Ankündigung der Berliner Regierungsfraktionen, beim Trassenbau künftig der Erdverkabelung den Vorrang zu geben, fallen in Garbsen verhalten aus.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Garbsen. „Wir nehmen die Bundespolitik beim Wort“, sagt Bürgermeister Christian Grahl, „unabhängig davon ist die Alternativroute 91 keine geeignete Trassenführung.“

Die ALT_091 der Mega-Stromtrasse Südlink führt durch Garb-sener Gebiet, und gegen sie richtet sich der Protest der örtlichen Bürgerinitiativen. Sie sehen „keinen Grund, für Garbsen Entwarnung zu geben“. Es sei zu begrüßen, dass die Proteste der Bürger einen Paradigmenwechsel in der Politik bewirkt hätten. „Das wäre sicher nicht geschehen, wenn nicht so viel Widerstand geleistet worden wäre“, sagte ein Sprecher der Initiativen. Dennoch sei der Erdkabel-Vorrang nicht das Allheilmittel.

Die ALT_091 sei aus vielen Gründen ungeeignet. Erdverkabelung sei auch kein ausreichender Schutz bei den Streckenabschnitten, die durch wichtige Naherholungsgebiete und streng geschützte Moore verlaufen sollen. Die ALT_091 widerspreche auch dem Bündelungsgebot. Die Bürgerinitiativen Garbsen wollen sich solange engagieren, bis die ALT_091 nicht mehr in Betracht gezogen werde. Mehr auf bi-horst.de.

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Von Redakteur Bernd Riedel

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