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Tagespflege ist wegen Krankheit geschlossen

Garbsen Tagespflege ist wegen Krankheit geschlossen

Die Tagespflege der Diakonie im Garbsener Stadtteil Auf der Horst bleibt vorerst geschlossen, weil eine Mitarbeiterin krank ist. Die Tochter einer Besucherin beklagt, dass das den Alltag ihrer Mutter empfindlich stört. Der Betreiber hat nach eigener Angabe keine andere Wahl - bietet aber eine Alternative an.

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Die Tagespflege der Diakonie-Station am Planetenring bleibt vorerst krankheitsbedingt geschlossen.

Quelle: Anke Lütjens

Auf der Horst. Die Mutter von Corinna Chateaubourg lebt in Berenbostel und besucht täglich die Tagespflege-Einrichtung der Diakonie im Stadtteil Auf der Horst. So war es auch in dieser Woche am Montagmorgen geplant. "Sie stand fertig mit Mantel und Hut im Flur, doch der Fahrdienst kam einfach nicht", berichtet Chateaubourg, die selbst in Hamburg lebt. Erst nach mehreren Versuchen habe ihr Vater am Telefon erfahren, dass die Einrichtung aus Krankheitsgründen geschlossen ist. Selbst die Betreuerin der alten Dame wusste von nichts.

"Das ist für meine Eltern eine ganz schreckliche Situation", betont Chateaubourg. Ihr Vater müsse nun eigene Arzttermine absagen, weil er seine Frau nicht allein zu Hause lassen will. Vor allem aber fehle der Mutter der gewohnte Tagesablauf. "Sie ist sehr gern unter Leuten", sagt die Tochter der Berenbostelerin. Deshalb sei das Singen, Spielen und Plaudern mit den anderen Senioren ein wichtiger Teil ihres Alltags.

Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes bedauert, dass der Tagesablauf jetzt durcheinandergebracht wird. Er betont aber auch, dass es keine Alternative zu der vorübergehenden Schließung gibt - die noch bis Ende nächster Woche dauern wird. "Wir müssen für die vier Besucher eine Betreuung durch zwei examinierte Altenpflegerinnen sicherstellen", sagt er. Eine davon sei eben krank - und kurzfristig geeigneten Ersatz zu beschaffen unmöglich. Wie es zu der Kommunikationspanne gekommen sei, lasse sich nicht mehr klären. "Eigentlich sind am Freitag alle Familien informiert worden", versichert Müller-Brandes.

Den betroffenen Familien bietet der Pastor zumindest eine Alternative an, um die Angehörigen zu entlasten. Die könnten eine sogenannte "Hilfe im Alltag" bei der Diakonie-Station bestellen, die ins Haus kommt und sich vorübergehend um die Senioren kümmert.

Von Gerko Naumann

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