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Tausche Kochbuch gegen Klassik-CD

Auf der Horst Tausche Kochbuch gegen Klassik-CD

Was tun, wenn die Weihnachtsgeschenke nicht gefallen? Die Willehadi-Gemeinde hat nun erstmals unter dem Motto „Auch der Weihnachtsmann kann sich mal irren“ eine Tauschbörse organisiert.

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Tauschbörse für Weihnachtsgeschenke: Pastorin Renate Muckelberg (Bild links, links) und Ricarda Nickel werden sich schnell einig. Adelheid Janke (Bild rechts, links) begutachtet Geschenke von Monika Nitschke.Lütjens (2)

Quelle: Lütjens

Auf der Horst. Für Mama liegt ein Bügeleisen unter dem Tannenbaum, für Papa Hemd und Krawatte, obwohl er schon 20 davon hat. Was also tun? Das haben sich auch Mitglieder des Kirchenvorstandes der Willehadi-Gemeinde gefragt. Frank Uwihs hatte letztlich die zündende Idee: Eine Tauschbörse für Weihnachtsgeschenke.

Diese stand am Sonnabend im Gemeindehaus unter dem Motto „Auch der Weihnachtsmann kann sich mal irren“. „Letztes Jahr haben wir einen Weihnachtsgeschenke-Flohmarkt gemacht, dieses Mal eben die Geschenke-Tauschbörse“, sagte Uwihs. Die Besucher brachten unliebsame oder doppelt vorhandene Gaben mit und legten einen Zettel mit ihrem Namen dazu. Dann konnten sie schauen, ob sie ihre Sachen gegen ein anderes Geschenk eintauschen wollten. Die Wartezeit bis zum Ende der Börse verkürzten sich die Gäste mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen.

„Sehe ich aus, als hätte ich was am Magen?“, fragte Karin Bornhausen aus Altgarbsen. Sie hatte vier Flaschen Kräuterlikör zu Weihnachten bekommen. Dazu legte sie noch eine Glasplatte, eine Präzisionsuhr, die sie schon hat, sowie ein Romméspiel auf den Tisch. Pastorin Renate Muckelberg und Ricarda Nickel aus Altgarbsen wurden sich schnell einig: Muckelberg tauschte eine Klassik-CD gegen ein Kochbuch ein.

Auch Puppen, Schals, Bücher, DVDs und CDs sowie eine Schokomünzen-Maschine lagen auf den Tischen. Monika Nitschke war eigens mit zwei vollen Taschen vom Mühlenberg in Hannover nach Garbsen gekommen. „Ich kenne das aus Hannover, da wurden die Geschenke versteigert, und die Leute hatten immer viel Spaß dabei“, sagte sie. Von Anke Lütjens

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