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Krökel AG demonstriert Überlegenheit

Berenbostel/Hannover Krökel AG demonstriert Überlegenheit

Triumphaler Auftritt der Tischfußballer des Geschwister-Scholl-Gymnasiums beim ersten Jugend-Krökel-Cup in Hannover.

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Gemischtes Doppel: Nina Kuschel (12) und Bilal Kalyon vom Geschwister-Scholl-Gymnasium wurden Dritte.

Quelle: Mario Moers

Berenbostel/Hannover. Es war ein triumphaler Auftritt der Krökel-AG des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Bei dem ersten Jugend-Krökel-Cup im Bundesleistungszentrum für Tischfußball in Hannover belegten die Schüler in der vergangenen Woche gleich fünf von sechs ersten Plätzen. Gegen die reaktionsschnellen und gut trainierten Tischkicker hatte die Konkurrenz aus Hannover und Langenhagen keine Chance. "Wer die Krökel-AG durchlaufen hat, verfügt über das Rüstzeug, im Krökelbereich etwas zu erreichen", freut sich Lehrer und AG-Leiter Reiner Dörr über den Erfolg. Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist laut Dörr die einzige Schule, die professionelles Krökel-Training anbietet.

"Wir üben zum Beispiel Schüsse und Ballbehandlung", berichtet die zwölfjährige Nina Kuschel. Als erfolgreichstes Mädchen hat sie es beim Cup auf Platz drei geschafft. Auf das Krökeln kam sie durch ihren großen Bruder Marc (15), natürlich Mitglied der GSG-Krökel-AG. Im Halbfinale trafen Nina und ihr Partner Bilal (ebenfalls GSG) ausgerechnet auf den großen Bruder. Mit zwei harten Schüssen aus der Abwehrreihe sorgte Marc am Ende für den Sieg (7:3). Im Finale unterlagen Marc und sein Partner Selim gegen AG-Mitglied Ben Suttmann und Lian Schölzer (IGS Langenhagen).

"Die Nachwuchsförderung im Tischfußball ist bislang sehr übersichtlich", erklärt Bundesligaspieler Fabian Gisder den Hintergrund für das Jugendturnier. Neben dem Spaß geht es bei dem Wettbewerb auch darum, die Kinder und Jugendlichen für den Amateur- und Profi-Krökel-Sport zu begeistern. 40 Schulen und Jugendeinrichtungen in der Region hat Gisder im Vorfeld angeschrieben. Im Bundesleistungszentrum für Tischfußball in Hannover-Hainholz trainieren einige der besten Tischfußballspieler der Republik. Kinder und Jugendliche sind dort bisher noch selten zu Gast.

"Wir streben langfristige Kooperationen, etwa mit den Schulen an", sagt Gisder, selbst ehemaliger GSG-Schüler. An dem Gymnasium findet bereits einmal im Jahr ein Klassen übergreifendes Krökelturnier statt. "Unsere drei Tische sind in den Pausen immer belagert, besonders von den Unterstufenschülern", berichtet AG-Leiter Dörr. Die Schule sollte vielleicht schon einmal darüber nachdenken, eine Vitrine für die Pokale und Medaillen der Krökel-AG anzuschaffen. Im nächsten Jahr wollen die Tischkicker ihre ersten Plätze verteidigen.

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Von Mario Moers

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