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Die Standortfrage ist geklärt

Garbsen Die Standortfrage ist geklärt

Die politische Debatte um eine Baufläche am Kochslandweg hat Bewegung in Vorhaben der Ortsfeuerwehr Garbsen und des TuS Garbsen gebracht. Beide wollen ihre Standorte wechseln.

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Der TuS würde gern auf einer freien Fläche am Kochslandsweg sein neues Zentrum eröffnen.

Quelle: Archiv

Garbsen. Das wurde in der Sitzung des Ortsrates Garbsen am Mittwochabend bekannt. Am Kochslandsweg steht im Zuge der Wohnbauoffensive Wohnbebauung in der Diskussion. Der TuS Garbsen möchte seinen zweiten Standort Am Osterberge aufgeben und den Platz an den Kochslandweg gegenüber dem Stadion verlegen. Ähnlich gelagert sind die Probleme der Ortsfeuerwehr: Sie unterhält zwei Wachen, eine in Altgarbsen, Am Osterberge, eine in Havelse, am Kulturhaus Kalle - und würde beide gern an einem Standort zusammenfassen. Geeignet dafür wäre aus Sicht der Ortsfeuerwehr der jetzige Sportplatz Am Osterberge. „Wir wollen gar nichts übereilen“, sagt Ortsbrandmeister Thomas Cremer. Es gehe der Ortsfeuerwehr erst mal darum, die Fläche für einen Neubau zu sichern. Die Situation in den beiden Wachen wird als problematisch angesehen: In der Wache Altgarbsen muss wegen Platzproblemen die Einsatzkleidung zwischen den Fahrzeugen angelegt werden. Die Sanitärräume sind nicht nach Geschlechtern getrennt. Es mangelt an Parkplätzen und vielem mehr. In Havelse ist ein weiteres Problem absehbar: Die Toreinfahrten werden für neue Fahrzeuge bald zu klein sein. Es fehlen außerdem Schulungsräume.

Der TuS Garbsen kämpft aufgrund der weit auseinanderliegenden Plätze mit organisatorischen Tücken, höherem Personalaufwand und doppelten Kosten: Zwei Platzwarte und zwei Rasenmäher sind nötig. „Das alles könnte vereinfacht werden, wenn wir unsere Plätze an einem Standort zusammenlegen und zugleich auch vergrößern könnten“, sagt TuS-Vorsitzender Martin Marofke.

Beide Vereine haben die Unterstützung des Ortsrates: Bei der Abstimmung über die Flächen, die in die Wohnbauoffensive aufgenommen werden sollen, nahm das Gremium die Fläche am Kochslandweg ausdrücklich aus. Ehe die Verwaltung die Pläne von TuS und Ortsfeuerwehr nicht geprüft habe, könne der Ortsrat nicht darüber abstimmen. Dieses Votum fiel einstimmig aus. Die Stadtverwaltung wies darauf hin, dass es bereits konkrete Gespräche mit einem Investor gebe, der dem Vernehmen nach auf dem in Rede stehenden Areal Reihenhäuser bauen will.

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