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Turnklub klagt über Müllkippe auf Parkplatz

Berenbostel Turnklub klagt über Müllkippe auf Parkplatz

Seit Jahren kippen Unbekannte ihren Müll neben der Wertstoffinsel auf dem Parkplatz des Turnklubs Berenbostel am Hechtkamp ab - zum großen Ärger des TKB. Die Stadt will helfen und mit Aha klären, wie der Platz sauber zu halten ist.

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Ärgernis: Einkaufswagen, Matratzen und anderer Müll sind dem Verein schon lange ein Dorn im Auge.

Quelle: Linda Tonn

Garbsen. Alte Matratzen seien bisher die Krönung der Verschmutzung gewesen, sagt die erste Vorsitzende des TKB, Ariane Rother - vermutlich abgeladen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion. Doch mittlerweile sind sie vom Parkplatz am Hechtkamp verschwunden. „Irgendjemand muss auf unsere Beschwerde reagiert haben“, sagt Rother.

Seit mehreren Jahren kämpfen die Vereinsmitglieder gegen Plastikmüll in den Büschen, überquellende Mülleimer, Glasscherben und sonstigen Unrat. Aktuell hat jemand zwei leere Einkaufswagen zurückgelassen. „Der Müll fliegt teilweise über den Zaun auf den Sportplatz“, sagt Rother. Auch die angrenzenden Felder sind mit Plastikbechern und Tüten übersät.

Der Verein setzt von sich aus schon Aufräumtage an. Aber dem TKB fehlen eigentlich die Werkzeuge zum Müllsammeln und letztlich auch die Behälter. „Außerdem sehen wir es nicht mehr ein, ehrenamtlich den Müll anderer Menschen aufzusammeln“, sagt Rother.

In den Containern der Wertstoffinsel, die der Entsorger Aha auf dem Parkplatz aufgestellt hat, können Bürger Altkleider, Glas und Papier entsorgen. Die Tonnen werden regelmäßig geleert. Aber dazwischen und auf den Grünflächen findet sich auch alles andere: Tüten, Flaschen, Pappkartons und Hausmüll. Das bleibt liegen. „Hier wird systematisch Restmüll entsorgt“, beobachtet Rother.

Das Problem ist der Stadtverwaltung bekannt. „Vor zehn Jahren wurde die Wertstoffinsel eingezäunt“, sagt Pressesprecher Benjamin Irvin. Dadurch wehe weniger Müll aufs Sportgelände und den Parkplatz. „Wir werden uns mit Aha darum kümmern, dass der Platz sauberer wird“, sagt Irvin. Der Parkplatz ist öffentlich. Rother appelliert darum ausdrücklich an Mitbürger, aber auch an die Stadt und Aha. In einem Schreiben fordert der TKB die Verlegung der Wertstoffinsel. „Denkbar wären der Parkplatz vor dem Edeka-Markt oder das Gelände des Schützenplatzes“, sagt Rother.

Das Problem bestehe auch an anderen Standorten, sagt Irvin. Für die Wertstoffinsel am Hechtkamp sehe die Stadt aktuell aber keine Alternative.

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