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Freundeskreis Badepark ist jetzt gefordert

Garbsen Freundeskreis Badepark ist jetzt gefordert

Der Verein Freundeskreis Badepark ist jetzt gefordert: Bis zum 30. Mai haben die Badepark-Enthusiasten Zeit, sich konkret über ihr Vorhaben zu äußern, ob sie ein Freibad in Berenbostel betreiben wollen oder nicht. Die Unabhängigen sind dafür, frühzeitig mit dem Komplettabriss des Badeparks Fakten zu schaffen.

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Der Rat der Stadt Garbsen beschäftigte sich am Montagabend wieder längere Zeit mit Fragen zum Badepark Berenbostel.

Quelle: Riedel

Garbsen-Mitte/Berenbostel. Die Freunde des Badeparks machen sich nicht durchweg neue Freunde: In der Ratssitzung am Montagabend schien es einige Momente lang so, als würde Bürgermeister Christian Grahl die Geduld mit Fragestellern verlieren, die nicht glauben wollten, dass Bausubstanz und Technik des Hallenbades in Berenbostel marode sind.

In der Einwohnerfragestunde bezeichneten sich die meisten Fragesteller als Mitglieder des Vereins Freundeskreis Badepark und fragten mehrere Male, wieso der Badepark überhaupt abgerissen werden müsse und ob er nicht wenigstens noch eine Saison lang betrieben werden könne. Grahl setzte zu einer langen Antwort an, die er in Variationen sehr nachdrücklich formulierte. Die Technik des Badeparks und das Gebäude des Hallenbades seien „unwiderruflich abgängig, irreparabel und stellen im jetzigen Zustand eine Gefahr dar, das Hallenbad ist nicht zu retten, weil es eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt“, sagte Grahl, das sei „bereits mehrfach öffentlich, klar und unmissverständlich erklärt und kommuniziert worden“.

Die Ratssitzung hatte zwar pünktlich begonnen, aber einige Ratsmitglieder kamen in der letzten Minute, und die Fraktion der Unabhängigen kam ganz zuletzt. Grund: der Antrag der Unabhängigen, den Abriss des Badepark für de gesamten Komplex auszuschreiben und zu beginnen. Dieser Antrag wurde im Verwaltungsausschuss zuvor lange ausdiskutiert.

Dann war ein Kompromiss gefunden, dem sich die Unabhängigen anschlossen: Bis zum 30. Mai müssen sich die Badepark-Freunde konkret geäußert haben, ob sie ein Freibad betreiben wollen und können oder nicht. „Das ist ein überschaubarer Zeitraum, damit können wir leben“, sagte Günther Petrak, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen. Er glaube nicht, dass „irgendetwas passieren wird, das zu einem Freibad führt. Wunsch und Wirklichkeit klafften weit auseinander. Die hohen Kosten für den Umbau und die jährlichen Betriebskosten seien von einem Verein kaum zu schultern, sagte Petrak. „Ein Freibad in Berenbostel wäre auch kontraproduktiv zum geplanten Freibad in der Mitte.“ Der Abriss müsse schnell vonstatten gehen, um das Schwimmen wieder zu ermöglichen.

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