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Unterschriften für Tempo 30

Horst Unterschriften für Tempo 30

Mindestens 300 Unterschriften sind das Ziel, rund 100 sind schon beisammen. Mit der Aktion wollen Pastor Wolfgang Dressel als Initiator und Rebecca Hinze, Mutter eines Grundschulkindes, auf die gefährliche Verkehrssituation in der Andreaestraße aufmerksam machen und ihrer Forderung nach Tempo 30 Nachdruck verleihen.

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Pastor Wolfgang Dressel hat eine Unterschriftenaktion gestartet, um auf die Gefahrenpunkte an der Andreaestraße hinzuweisen - insbesondere die Ausfahrt vom Parkplatz des Gemeindehauses.

Quelle: Anke Lütjens

Garbsen. Problem ist einerseits die Ausfahrt vom Parkplatz des Gemeindehauses. Gerade am Freitag, wenn rund 80 bis 100 Gäste am Mittagstisch teilnehmen, ist die Straße zugeparkt. Eltern von Krippenkindern haben morgens und mittags oft Probleme, auf die Andreaestraße abzubiegen. „Die Fahrbahn ist schlecht einsehbar, und es wird meistens auch sehr schnell gefahren“, hat Dressel festgestellt.

In dem Bereich haben sich bereits mehrere Unfälle ereignet. Bei dem bislang letzten Ende Januar wurde ein Kind leicht verletzt, zwei Autos hatten nur noch Schrottwert. Bei Veranstaltungen der Kirchengemeinde kommen auch viele Besucher aus Frielingen, Meyenfeld und Osterwald. Dann reichten die vorhandenen Parkplätze am Gemeindehaus und vor dem Stadtarchiv nicht aus, sagte Dressel.

Verschärft wird die Gefahrensituation im Bereich zwischen Acker- und Humboldtstraße. Eltern fahren über die Ackerstraße zur Grundschule, laden ihre Kinder ein oder aus, und fahren über die Humboldtstraße - eine Einbahnstraße - zur Andreaestraße. An dieser Einmündung ist die Sicht sehr schlecht, Eltern haben Probleme, sich in den Verkehr einzufädeln.

Die Unterschriftensammler bitten um rege Unterstützung. „Wir möchten uns an die Stadt wenden und um Vorschläge bitten, wie die Situation entschärft werden kann“, sagte Dressel. Die Initiatoren machen darauf aufmerksam, dass in den Nachbarorten im Bereich von Kitas und Schulen Tempo 30 gilt.

Die Stadtverwaltung teilt dazu mit, dass sie die Anregungen von Bürgern gerade im Falle einer umfangreichen Unterschriftenaktion sehr ernst nehme. Wenn die Liste vorliegt, will die Stadt den Fall von Verkehrsbehörde und Polizei prüfen lassen, um eine optimale Lösung zu finden. „Außerdem werden wir die Wünsche und Anregungen der Bürger in den Masterplan Mobilität aufnehmen“, sagte Sprecher Benjamin Irvin.

Von Anke Lütjens

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