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Urheber der gefälschten Schul-Mail erwischt

Freien Tag beschert Urheber der gefälschten Schul-Mail erwischt

Am 8. Januar blieben Hunderte Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums zu Hause, weil sie eine gefälschte E-Mail über einen angeblichen Schulausfall erhalten hatten. Mittlerweile ist der Verfasser – ein Schüler – ermittelt worden, eine Konferenz wird über eine Strafe entscheiden, und die Polizei ermittelt ebenfalls.

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Mit dieser gefälschten E-Mail bescherte ein Schüler vielen Gymnasiasten in Garbsen einen freien Tag – und sich selbst nun viel Ärger.

Quelle: Archiv

Garbsen. „Liebe Schülerinnen und Schüler, der Unterricht am 08.01.2016 fällt aufgrund der momentanen Witterungslage aus. Bitte benachrichtigen sie die anderen Schüler rechtzeitig.“ Unterzeichnet war die Nachricht mit dem Namen des Schulleiters des Gymnasiums. Hunderte Schüler blieben daraufhin zu Hause, nur ein Drittel erkannte die Fälschung. Die Mail an die Schüler ging von einer täuschend echten Mailadresse aus, auf die offenbar nur über den Schulserver „iServ“ zugegriffen werden konnte. Der Ausfall bekam bundesweite Aufmerksamkeit, selbst "Spiegel-Online" berichtete unter Berufung auf HAZ.de über den Fall.

Am Donnerstag – keine Woche später – informierte Schulleiter Dieter Schwandt in einem Brief alle Eltern und Schüler, dass der Verfasser der Mail ausfindig gemacht worden sei. "Einige sehen die Aktion als eine moderne Variante eines Schülerstreichs an, wie wir ihn aus dem Film ,Die Feuerzangenbowle´ kennen. Wir wollen aber an dieser Stelle mit aller Deutlichkeit sagen, dass das Fälschen von E-Mails ein Straftatbestand ist und auf keinen Fall toleriert werden kann", schreibt der Schulleiter des Gymnasiums. Eine "Konferenz über Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen" werde schulintern über Konsequenzen beraten.

Angaben über den Verfasser der E-Mail will Schwandt keinesfalls machen: "Ich werde alles tun, dass der Name nicht bekannt wird." Es sei seine Pflicht, den Schüler zu schützen. Freiwillig habe der sich nicht gemeldet, "aber er hat viele Spuren im Netz hinterlassen". Er sei leicht zu ermitteln gewesen.

sbü

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